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Fußball-Oberliga
FSV Jägersburg sucht Außenseiterchance in Trier

 Für Trainer Thorsten Lahm und den FSV Jägersburg startet die Restsaison mit dem schweren Auswärtsspiel bei Eintracht Trier.
Für Trainer Thorsten Lahm und den FSV Jägersburg startet die Restsaison mit dem schweren Auswärtsspiel bei Eintracht Trier. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Jägersburg. Die Vorbereitung lief aber mäßig. Trier steht als Oberliga-Tabellendritter unter Zugzwang. Von Markus Hagen

Zum Auftakt nach der Winterpause wartet auf den Tabellenfünften der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar FSV Jägersburg mit der Partie am Samstag um 14 Uhr beim Ligadritten Eintracht Trier eine hammerharte Aufgabe. „Wir haben in diesem Spitzenspiel nichts zu verlieren. Trier ist der Favorit“, sagt FSV-Trainer Thorsten Lahm. Die Moselaner stehen im heutigen Spiel sicherlich mehr unter Druck, liegen sie doch bereits sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz zwei, den zur Zeit der FK Pirmasens einnimmt. Punktverluste können sich die Eintrachtler also keine mehr leisten, wenn sie noch ihre Chance auf Platz zwei wahren wollen. Lahm zeigt sich mit dem Stand der Vorbereitung auf dieses Spiel im Moselstadion alles andere als glücklich. „Verletzungen und Erkrankungen meiner Spieler störten schon gewaltig.“ Gerne hätte Lahm am vergangenen Samstag noch einmal getestet. Doch das Vorbereitungsspiel beim Ligakontrahenten FV Eppelborn fiel witterungsbedingt aus. „Trier hat dagegen schon den Vorteil, dass sie bereits im Punktspielmodus stehen, weil sie am Samstag gegen Salmrohr ein Nachholspiel hatten.“

Beim Blick auf die derzeitige Lage in seinem Kader sieht es weiter nicht so erfreulich aus. Daniel Dahl fällt wegen muskulärer Probleme mit dem Hüftbeuger aus. Der ohnehin Gelb/rote gesperrte Torjäger Murat Adiguezel plagt eine Oberschenkelverletzung. Mannschaftskapitän Julian Fricker steht wegen eines Bruchs der großen Zehe nicht zur Verfügung. Lahm: „Ich hoffe, dass er in zwei Wochen wieder dabei ist.“ Ob er auf Niklas Holzweißig zurückgreifen wird, sei offen. „Aus beruflichen Gründen kann zur Zeit kaum trainieren“, berichtet der Jägersburger Trainer.

Bei Eintracht Trier will sich der FSV Jägersburg mehr als nur gut verkaufen. „In unserer Außenseiterrolle kann durchaus etwas möglich sein. Wir stehen nicht unter Druck. Keinesfalls fahren wir nach Trier, um brav die Punkte abzugeben.“ Dabei denkt Lahm an das Hinspiel in Jägersburg zurück. Der FSV lag gegen den Regionalliga-Absteiger zwischenzeitlich mit 2:1 vorne und hätte den Vorsprung weiter ausbauen können, ehe man das Heimspiel doch noch mit 2:3 abgeben musste. „Es war eine unglückliche Niederlage“, meinte Lahm später.



Vielleicht hat der FSV Jägersburg nun am Samstagnachmittag das notwendige Glück, das im Hinspiel fehlte. Ein Punkt im Trierer Moselstadion das wäre für Thorsten Lahm und den FSV mit Sicherheit schon eine tolle Sache.