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Bilanz Frühjahrsrennen
Kälte bringt Zuschauer- und Umsatzeinbußen mit sich

 Einige Überraschungen gab es in den acht Läufen beim Frühjahrsrenntag zu sehen. Ganz zur Freude einiger Wetter.
Einige Überraschungen gab es in den acht Läufen beim Frühjahrsrenntag zu sehen. Ganz zur Freude einiger Wetter. FOTO: Norbert Schwarz
Zweibrücken. Dennoch ganz ordentliche Bilanz des Frühjahrsrenntags. Satte Gewinne für Wetter durch Außenseitererfolge. Von Norbert Schwarz

Sportlich bot der Pferderenntag auf der Zweibrücker Rennwiese etliche Leckerbissen. Den Höhepunkt dabei: Das abschließende Kurt-Kasper-Gedächtnisrennen mit Pferden, die bereits in der höchsten Starterklasse 1 aus den Starterboxen gingen. In Zweibrücken wurden sie derweil per Flaggenstart auf die 2950 Meter lange Reise geschickt und eine strahlende Siegerin, Sibylle Vogt sah (wir berichteten). Joachim Weißmeier, mit den Kinder Esther Ruth und Fabian-Xaver am Start meinte: „Pferde mit einer solchen Klasse wie an diesem Renntag in Zweibrücken sieht man im Südwesten sonst das ganze Jahr nicht“.

Solches Lob aus erfahrenem Munde ist weiteres Balsam für die Herzen der Verantwortlichen und vielen Helfer des veranstaltenden Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken. Dieser hätte sich trotz des bei diesen Witterungen doch ordentlichen Zuspruchs noch stärkere Besucherzahlen gewünscht. „Unterm Strich fehlten gut 1000 Besucher“, stellte der ehemalige Geschäftsführer des Zweibrücker Rennvereins, Heinrich Schmahl, fest. Der Vorsitzende des Rennvereins, Oberbürgermeister Marold Wosnitza, freute sich aber, dass doch so viele insgesamt rund 2500 Zuschauer – gekommen sind. „Das beweist, wie beliebt diese Sportveranstaltung ist.“ Nach dem kurzen Schneetreiben am Samstag und den Temperaturen nahe dem Minusbereich am Sonntag in den Morgenstunden „haben wir uns dann sogar zum Glühweinausschank durchgerungen“, erklärt Elisabeth Penner aus Hornbach, die einmal mehr als „Gastro-Chefin“ viele ehrenamtlichen Helfer zur Seite hatte.

Entsprechende Einbußen im Gleichschritt mit dem geringeren Zuschauerandrang gab es auch am Totalisator zu verzeichnen. Der langjährige Verantwortliche, Gerhard Rinner, bedauerte das Minus von rund 8000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Dabei setzten sich in den Rennen vielfach Außenseiter durch, weshalb mancher Wetter satte Gewinne einstreichen durfte.