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Pferdesport
Freiluftturnier für Islandpferde am Landgestüt

Zweibrücken. Zum ersten Mal findet am Wochenende ein Freiluftturnier für Islandpferde im Landgestüt Zweibrücken statt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Spezialgangarten der Islandpferde, der Tölt und der Pass.

So werden am Sonntag ab neun Uhr 14 Finalprüfungen vorwiegend im Tölt der unterschiedlichen Leistungsklassen sowie im Vier- und Fünfgang ausgetragen. Am Samstag qualifizieren sich die Reiter für diesen Endlauf. Rund 100 Starts mit Reitern bis zum Bundeskader erwarten die Turnierleiter Markus Lacour und Gerald Kohl aktuell.

Auf dem großen Außenplatz wird im Landgestüt eine Ovalbahn abgesteckt, auf der sich die Reiter mit ihren Pferden präsentieren. Von der Kinder- über Einstiegs- bis hin zu Profiklassen reicht die Bandbreite. Optischer Höhepunkt ist der Mitternachtstölt am Samstag um 22 Uhr. Hierbei stellen die Reiter ihre Pferde in den unterschiedlichen Tempi vor. Diese beliebte Gangart der Islandpferde hat einen Viertakt, wie der Schritt. Dabei allerdings zieht das Pferd seine Vorderbeine in die Höhe und wechselt die Beine in rasantem Tempo.

Das Turnier beginnt am Samstag um 14 Uhr. Aus der Region startet Michaela Schaefer von der Saga-Reitschule Felsalbtal in Walshausen auf ihrem Erfolgspferd Sölvi vom Grenzland im Viergang V2. Außerdem satteln Reiter vom Buchenwaldhof in Wattweiler und vom Gestüt Moarbaer in Schönenberg-Kübelberg. Am Sonntag starten die Finalläufe um neun Uhr. Dabei werden der Vier- und Fünfgangpreis ausgeritten.