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FCH will weiße Weste behalten
Folgt für den FCH Sieg Nummer vier?

 Christian Telch (vorne), der Mannschaftskapitän des FC Homburg, erobert hier den Ball. Er sieht sich in einer Vorbildfunktion für seine Mitspieler. Auch am Samstag, wenn der FCH gegen den FV Dudenhofen den vierten Saisonsieg in der Oberliga einfahren will.
Christian Telch (vorne), der Mannschaftskapitän des FC Homburg, erobert hier den Ball. Er sieht sich in einer Vorbildfunktion für seine Mitspieler. Auch am Samstag, wenn der FCH gegen den FV Dudenhofen den vierten Saisonsieg in der Oberliga einfahren will. FOTO: Markus Hagen / Markus Hagen
Homburg. Christian Telch, Kapitän des Oberligisten FC Homburg, warnt davor, die kommenden Gegner zu unterschätzen. Markus Hagen

Es läuft erwartungsgemäß für den Regionalliga-Absteiger FC Homburg in der noch jungen Saison der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. In den bisherigen drei Spieltagen holten die Grün-Weißen mit drei 3:1-Erfolgen die optimale Punktausbeute von neun Zählern. Sieg Nummer vier soll an diesem Samstag ab 14 Uhr im Homburger Waldstadion gegen den Aufsteiger FV Dudenhofen eingefahren werden.

„Wir dürfen keinen Gegner in der Oberliga unterschätzen“, erklärt FCH-Mannschaftskapitän Christian Telch vor dem zweiten Heimspiel seines neuen Vereins. Seine Forderung an die Mitspieler: „Es gibt keinen Grund, nachlässig zu sein. 100 Prozent Einsatz, Leistungsvermögen in spielerischer und taktischer Hinsicht gilt es für uns Woche für Woche zu zeigen“, sagt der 29-jährige Mittelfeldspieler. Dabei hat er das gemeinsame Ziel, die Meisterschaft und der Wiederaufstieg in die Regionalliga Südwest, im Blick. Bis dahin liegt vor dem Team von Trainer Jürgen Luginger noch ein langer Weg.

Telch, der zuletzt für Eintracht Trier spielte, setzt darauf, dass man schon bald 90 Minuten konstant durchspielen kann. „Wir haben viele neue Spieler im Team, das muss schon alles zusammenwachsen“, erklärt er. Den einen oder anderen kleinen Durchhänger hätte es in den ersten drei Spielen schon gegeben. So auch beim jüngsten 3:1-Auswärtssieg beim TuS Rot-Weiß Koblenz. „Wir hatten die Partie mit einer klaren 2:0-Führung im Griff, hätten sogar deutlicher vorne liegen können. Aber dann gab es den Anschlusstreffer.“ Das könne schon mal passieren, auch wenn Koblenz dann sogar die Möglichkeiten zum Ausgleich hatte. „Letzten Endes haben wir die Partie nach dem dritten Treffer für uns souverän nach Hause gefahren.“



 Telch erwartet auch im Heimspiel gegen den FV Dudenhofen einen Gegner, der sich erst einmal in der Defensive verstecken wird. „Für uns gilt es dann geduldig zu spielen und aufzupassen, dass wir nicht wie gegen den 1. FC Kaiserslautern einen Gegentreffer kassieren.“ Ein frühes Tor für den FC Homburg wäre hinsichtlich der Spielentwicklung über die 90 Minuten schon wünschenswert.

 Telch, der schon in der Regionalliga spielte, wurde von Trainer Jürgen Luginger vor der Saison zum Kapitän ernannt. „Diese Entscheidung hat mich gefreut. Ich stehe als Teamkapitän in der Verantwortung und sehe mich auch in einer Art Vorbildfunktion, bei Training und Spielen alles zu geben.“ Das wünscht sich Telch, der im französischen Forbach wohnt, auch von allen seinen Mitspielern in diesem Spiel und in den nächsten Wochen und Monaten bis zum Saisonende.

Luginger begründet seine Kapitäns-Wahl damit, „dass seine vielen Jahre Erfahrung als Profi für ihn in dieser Position sprachen“. Den FV Dudenhofen werde man trotz deren Fehlstarts mit erst einem Punkt ernst nehmen. „In der Offensive sind sie nicht ungefährlich“, sagt Luginger. Dennoch: „Selbstverständlich ist ein Sieg zumal im eigenen Stadion für uns Pflicht. Aber wir müssen kompakt auftreten, 100 Prozent Leistung zeigen und keine Nachlässigkeiten an den Tag legen.“

Ob Christian Lensch, der nach kurzer Krankheit, am Mittwoch wieder ins Training einstieg, im Kader stehen wird, ist offen. Insider rechnen im Heimspiel des FC Homburg gegen den FV Dudenhofen mit der gleichen Mannschaftsformation, die zuletzt in Koblenz mit 3:1 siegte. Luginger will sich diesbezüglich nicht festlegen: „Mal abwarten. Es könnte die gleiche Startformation sein oder ist gibt die eine oder andere taktisch bedingte Veränderung.“ Es ist durchaus möglich, dass vielleicht Jens Meyer, Neuzugang von Regionalligist 1. FC Saarbrücken, am Samstag sein Debüt im Homburger Team geben wird.