| 21:30 Uhr

Handball-Saarlandpokal
Final Four für den TV Homburg zweitrangig

 Michael Mathieu (Mitte) und der TV Homburg wollen den Pokal in erster Linie zum Einspielen für die Oberligarückrunde nutzen.
Michael Mathieu (Mitte) und der TV Homburg wollen den Pokal in erster Linie zum Einspielen für die Oberligarückrunde nutzen. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Priorität hat für Oberligisten der Ligaverbleib. Dennoch rechnet sich der TVH im Halbfinalturnier des Saarlandpokals Chancen auf den Einzug in die Endrunde aus. Großer Favorit ist Ligakonkurrent HF Illtal.

Nach einer kurzen Pause geht es für den Handball-Oberligisten TV Homburg am Samstagnachmittag mit einem der zwei Halbfinal-Turniere im Saarlandpokal weiter. Ab 14 Uhr will der Oberliga-Tabellenvorletzte in der Robert-Bosch-Sportschulhalle gegen die Saarlandligisten SGH St. Ingbert, HG Saarlouis II und gegen den Ligakontrahenten HF Illtal versuchen, sein Heimrecht für die Qualifikation zur Pokalendrunde am Ostermontag zu nutzen.

Für TVH-Trainer Jörg Ecker ist es allerdings zweitranging, ob er mit seiner Mannschaft den Sprung ins Final Four schafft. „Der Klassenverbleib in der Oberliga hat absolute Priorität. Daher werden wir die drei anstehenden Pokalspiele nutzen, um einige taktische Varianten in der Abwehr und Offensive auszuprobieren und zu verbessern.“ Sicherlich wolle man auch das eine oder andere Spiel für sich entscheiden.

Ligakontrahent Illtal ist im Halbfinales in Homburg klarer Favorit. Rang zwei könnte sich der TV Homburg mit Erfolgen über die beiden Saarlandligisten HG Saarlouis II und SGH St. Ingbert aber durchaus sichern. „Wir müssen disziplinierter im Angriff auftreten, nicht zu schnell einen Abschluss suchen, geduldig bleiben und dabei die Chancen besser nutzen“, sieht Ecker noch Steigerungspotenzial im Angriff. In der Abwehrarbeit zeigte sich der TV Homburg in den letzten Spielen verbessert. Aber auch hier will Ecker einiges ausprobieren. „Die Pokalspiele sind ganz klar als Vorbereitung für die Restrunde zu sehen.“



Personell geht der TV Homburg etwas auf dem Zahnfleisch. Nicht weniger als fünf Spieler stehen nicht zur Verfügung. So ist Alexey Wetz in Urlaub, Niklas Eberhard pausiert wegen Knieproblemen. Muhamet Durmishi hat Probleme mit der Schulter. Davin Klein fehlt grippebedingt und Matthias Mohn steht aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. „Nach den Feiertagen haben wir erst zweimal trainiert“, betont Ecker. „Wir wollen die Spiele auch nutzen, um konditionell wieder aufzubauen“, sagt der TVH-Trainer.

Das nächste Punktspiel in der RPS-Oberliga absolviert der TV Homburg am Sonntag, 13. Januar, um 17 Uhr beim TV Mülheim. Nach einer einwöchigen Pause tritt der TVH in eigener Halle dann am 26. Januar um 18.30 Uhr im wichtigen Spiel um den Klassenerhalt gegen Mitaufsteiger HSG Eckbachtal an.