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Aufs Podest gekämpft
Fechter Tobias Petri sammelt ordentlich Ranglisten-Punkte

München. Eine starke Klinge hat Tobias Petri bei den offenen bayerischen Einzelmeisterschaften der Fechter geschlagen. Das international besetzte Turnier in München hatte eine Rekordbeteiligung von 319 Teilnehmern. Bei seinem zweiten Qualiturnier für die nationale Rangliste sowie die WM-Nominierung sorgte der VT-Fechter für ein starkes Ergebnis. In der Altersklasse (AK) 40 gewann er mit dem Florett Bronze. Nach Platz acht bei den internationalen hessischen Meisterschaften punktete er nun ordentlich. Ein Wermutstropfen war der krankheitsbedingte Ausfall von Vater Volker Petri in der AK 70.

Nicht beirren ließ sich der Sohn von den Welt- und Europameistern. In der großen Ausscheidungsrunde führte Petri eine präzise Klinge. Nach dem 5:2 zum Auftakt gegen den Franzosen Alexandre Benfadel war bei dem südwestdeutschen Meister die Anspannung verflogen. Mit fünf Siegen und drei Niederlagen platzierte er sich auf Rang drei der Setzliste für die 16er-Direktausscheidung. Im Viertelfinale kam es zum K.o.-Gefecht gegen Konstantin Eck (Burghausen). Souverän brachte Petri das Kunststück fertig, unter einer Minute mit 10:3 zu gewinnen. Im Halbfinale kam es zum Duell mit dem späteren Sieger Stephan Baier (Stuttgart), dem der VTZler mit 4:10 unterlag. In der nationalen Rangliste hat sich Petri dadurch von Rang zehn auf sieben vorgearbeitet.