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Fechten: Volker Petri verpasst Medaille bei Senioren-DM knapp

Bad Dürkheim. Ein Sieg fehlt zum Sprung aufs Podest. So musste sich Volker Petri von der VT Zweibrücken bei den 44. Deutschen Seniorenmeisterschaften der Fechter, die sich mit dem Florett, Degen und Säbel gemessen haben, mit Platz fünf in der Altersklasse 70 begnügen.Nach sechs Jahren DM-Auszeit bekam der 72-jährige Zweibrücker schon in der Vorrunde das hohe Niveau seiner Gegner zu spüren, die sich für die Weltmeisterschaften 2016 in Stralsund qualifizieren wollten. Volker Petri

Sie alle wollten dem viermaligen deutschen Meister aus Zweibrücken das Leben schwer machen. Nach zwei 4:5-Auftaktniederlagen gegen den amtierenden Vizeweltmeister Hanns Prechtl (Nürnberg) und den WM-Fünften Hans Visser (Emden) folgten drei Siege (5:3, 5:3, 5:0) gegen Konkurrenten aus Berlin, Gütersloh und Duisburg. Nach der 16er-Direktausscheidung hatte der VTZler die beiden ersten Hürden überstanden und stand im Viertelfinale unter den besten Acht.

Hier traf Petri erneut auf den Emdener Visser. In einer spannenden Auseinandersetzung fand der Niederauerbacher im ersten Durchgang nach drei Minuten Kampfzeit kein Konzept und lag mit 1:5 zurück. Mit Kampfeswillen schaffte er den 5:5-Ausgleich im zweiten Durchgang. Doch letztendlich verlor er dann doch noch mit 5:9. Den Titel gewann Hanns Prechtl mit 10:6 gegen Axel Nelles (Puhlheim). Hans Visser und Franz Hirt (Kassel) sicherten sich die Bronzemedaille.