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FCH leiht Nico Zimmermann aus

 Nico Zimmermann läuft bis zum Saisonende für Homburg auf. Die Grün-Weißen haben den 29-Jährigen ausgeliehen. Foto: Schlichter/pmz
Nico Zimmermann läuft bis zum Saisonende für Homburg auf. Die Grün-Weißen haben den 29-Jährigen ausgeliehen. Foto: Schlichter/pmz FOTO: Schlichter/pmz
Homburg/Wiedenbrück. Verstärkung für die Offensive hat sich der FC Homburg verschafft. Von Ligakonkurrent SV Elversberg haben die Grün-Weißen den Lambsborner Nico Zimmermann für den Rest der Spielzeit ausgeliehen. Markus Hagen

Kurz vor Transferschluss ist der FC Homburg doch noch einmal aktiv geworden. Bis zum Saisonende hat der Fußball-Regionalligist Nico Zimmermann vom Ligakontrahenten SV Elversberg ausgeliehen. Der 29-jährige Offensivspieler und gebürtige Zweibrücker spielte unter anderem für Eintracht Braunschweig , den VfR Aalen und den 1. FC Saarbrücken . In der Zweiten Bundesliga erzielte Zimmermann in 28 Partien zwei Tore. In Liga drei schoss der Neuzugang acht Treffer in 57 Partien. Für die SVE lief der Mittelfeldmann in der laufenden Saison in sieben Spielen auf. Zwei Treffer markierte er dort. In den restlichen Partien hofft FCH-Trainer Jens Kiefer auf die Offensivstärke Zimmermanns.

Gerne würden die Grün-Weißen auch Chadli Amri als Neuzugang vermelden. "Wir sind uns mit ihm einig. Die Formalitäten für einen Wechsel sind erledigt", erklärt Kiefer. Nun warte der FCH auf die entsprechende Freigabe durch den algerischen Fußballverband. "Dies kann noch einige Tage oder gar Wochen dauern", betont der 40-Jährige Fußballlehrer. Da Amri, der bereits für den 1. FC Saarbrücken und den 1. FC Kaiserslautern spielte, als unbezahlter Amateur anheuern würde, ist die Wechselfrist nicht relevant für den Transfer.

Mit Gastspielerlaubnis war der 30-Jährige erstmals bei einem Testspiel im dreitägigen Trainingslager in Wiedenbrück am Wochenende am Ball. Der Franzose spielte am Sonntag für 45 Minuten gegen die SF Siegen auf der rechten Seite in der Dreierkette. Ihm fehlte noch die Bindung zu seinen möglichen neuen Mitspielern. Er konnte kaum Akzente im Angriffsspiel setzen. 0:0 trennte sich der Regionalligasiebte von den Sportfreunden. Jens Kiefer war zufrieden: "Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt und eine ansprechende Leistung gezeigt." Für ihn war die Partie am Sonntagnachmittag ein sehr guter Test. "Wir spielten Angriffspressing, was uns auch teilweise gelang." Bisweilen fehlte aber die Absicherung für den Defensivbereich, welche zu der einen oder anderen Möglichkeit des Tabellenvorletzten der Regionalliga West führte. Kiefer probierte eine neue Offensivvariante aus. Mit Kai Hesse und Patrick Schmidt wurden zwei vordere Sturmspitzen aufgeboten, die von der Dreier-Mittelfeldkette mit Chadli Amri, André Kilian und Jaron Schäfer im Angriff unterstützt wurden. Wie bereits am Tag zuvor gegen Lippstadt hat der FCH auf die angeschlagenen Tim Stegerer (Grippe), Giancarlo Pinna (Wadenzerrung), Matteo Timpone (Meniskus) und Angelo Vaccaro (Muskelverhärtung im Oberschenkel) verzichtet. Zudem fehlte Emil Noll wegen Bauchmuskelbeschwerden. In der Tönnies-Arena boten die beiden Teams den 80 Zuschauern ein temporeiches, spieltechnisch gutes und abwechslungsreiches Spiel. Beide hatten einige gute Möglichkeiten. So scheiterte der Homburger Clement Halet mit einem Kopfball am Siegener Torhüter Dominik Poremba, FCH-Stürmer Kai Hesse traf mit einem Kopfball nur die Latte. Die beste Homburger Torchance vergab Patrick Schmitt, der aus sechs Metern den Ball neben das Tor schoss.

Am Samstag verlor der FCH gegen den Elften der Oberliga Westfalen SV Lippstadt mit 1:2. André Kilian traf zwar schon nach 21 Sekunden zum 1:0 für die Homburger, aber dann nutzte Gastgeber Lippstadt seine Möglichkeiten nach Freistößen durch Moritz Kickermann (12.) und Sven Krause (32.) zum 2:1-Sieg.