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Saarlandpokal
FCH im Pokal auf roter Erde gefordert

 Nicht in Schieflage geraten will der FC Homburg im Saarlandpokal, wie hier Tom Schmitt (re.), dessen Einsatz heute Abend fraglich ist.
Nicht in Schieflage geraten will der FC Homburg im Saarlandpokal, wie hier Tom Schmitt (re.), dessen Einsatz heute Abend fraglich ist. FOTO: Markus Hagen / Hagen
Homburg. Der Oberligaprimus muss heute nach Altenkessel, Ballweiler und Limbach kämpfen morgen ums Weiterkommen.

Nicht nur Oberliga-Spitzenreiter FC Homburg, sondern auch Verbandsligist SG DJK Ballweiler-Wecklingen/SV Wolfersheim steht vor einer Pflichtaufgabe in der fünften Runde des Fußball-Saarlandpokals am Dienstag und Mittwoch. Offen dagegen ist die Begegnung der beiden Verbandsligisten FC Noswendel-Wadern und FC Palatia Limbach.

Bereites am heutigen Dienstagabend gilt es für den FC Homburg ab 19.15 Uhr beim Tabellensechsten der Landesliga Süd, SC Altenkessel, sich für das Achtelfinale des Saarlandpokals zu qualifizieren. Dabei müssen sich die Mannen von Trainer Jürgen Luginger auf eine ungewohnte Spielfläche einstellen. Altenkessel verfügt nur über einen Hartplatz. „Von der ersten Minute an muss uns das bewusst sein“, betont Luginger. Ein Sondertraining auf der ungewohnten roten Asche fand in der Vorbereitung auf dieses Pokalspiel allerdings nicht statt. Für den FCH-Trainer gibt es nur eine Devise: „Weiterkommen.“ Dabei müssten seine Spieler mit höchster Konzentration und Ernsthaftigkeit in diese Begegnung gehen. „In Auersmacher haben wir in der letzten Runde gesehen, wie eng es werden kann, wenn man nicht die maximale Leistung abruft“, verweist der FCH-Coach auf den knappen 2:1-Sieg seiner Elf in der vierten Runde des Wettbewerbs bei dem Saarlandligisten hin. Personell wird Jürgen Luginger in der Aufstellung aber auch dieses Mal von der in der Liga gewohnten Stammformation abweichen. „Wie in Auersmacher werden auch Spieler eingesetzt, die in der Oberliga nicht so viele Einsatzminuten haben“, lautet seine Ankündigung. Keinesfalls wird Patrick Lienhard auf dem Hartplatz auflaufen. Der Außenspieler hatte sich am Freitag im Heimspiel gegen Eintracht Trier beim Aufwärmen eine Verletzung am Oberschenkel zugezogen. Offen ist zudem der Einsatz von Tom Schmitt, der sich gegen die Trierer bei seinem Torschuss zum 2:1 eine Wadenverletzung zugezogen hatte und kurze Zeit später ausgewechselt werden musste.

Wie der FC Homburg muss sich auch Verbandsligist SG Ballweiler-Wecklingen/Wolfersheim in seinem Pokalspiel am Mittwoch ab 19 Uhr beim Spitzenreiter der Kreisliga A Untere Saar, FC Beckingen, von Rasenplatz auf Hartplatz umstellen. „Dies soll aber kein Hindernis sein, um sich für das Achtelfinale zu qualifizieren“, sagt SG-Spielertrainer Marco Meyer. Daher gelte für seine Mannschaft, dass sie sich ohne Wenn und Aber beim FC Beckingen durchsetzen sollte. Dennoch habe sein Team vor den Beckingern durchaus auch Respekt. Mit 31 Punkten aus elf Spielen führt der SCB ungeschlagen die Tabelle der Kreisliga A Untere Saar an. Auf Daniel Riehm wird die SG Ballweiler wegen Rückenbeschwerden am Mittwochabend verzichten müssen.



Auf einige seiner bewährten Stammkräfte muss in dieser Pokalrunde Limbachs Trainer Alexander Ogorodnik verzichten, wenn er am Mittwoch um 19 Uhr beim 13. der Verbandsliga Süd-West FC Noswendel-Wadern antritt. „Viele Spieler stehen aus beruflichen  Gründen nicht zur Verfügung“, so die Information des Palatia-Trainers. Dennoch werde er mit Sicherheit eine Mannschaft zusammenbekommen. Er behelfe sich demnach mit einigen Spielern aus der zweiten Limbacher Mannschaft. „Wenn auch die Meisterschaftsrunde in der Verbandsliga Nord-Ost Priorität hat, wollen wir schon alles versuchen, um ins Achtelfinale zu kommen“, rechnet Ogorodnik mit einem offenen Spiel, in dem die Chancen für beide Teams bei 50:50 liegen sollten.