| 21:56 Uhr

Saarlandliga
FCH II verliert in Nachspielzeit

 Tim Klotsch (rechts) vom FC Homburg II erzielte gegen Köllerbach zwar einen Doppelpack, zu Punkten reichte es am Ende dennoch nicht.
Tim Klotsch (rechts) vom FC Homburg II erzielte gegen Köllerbach zwar einen Doppelpack, zu Punkten reichte es am Ende dennoch nicht. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Eine äußerst ärgerliche 2:3-Heimniederlage hat die U23 des FC Homburg am Samstagabend in der Saarlandliga gegen die Sportfreunde Köllerbach kassiert. Es lief bereits die 90. Minute, als die Köllerbacher in ihrem letzten Angriff durch Nils Borgard zum Siegtreffer kamen.

In der Nachspielzeit verpasste Christian Blessing das 3:3 für den FCH. Homburgs Trainer Andreas Sorg enttäuscht: „Das war eine bittere Niederlage. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen.“

In einem vollkommen offenen Spiel hatten die Gäste mit ihrem Spielertrainer Robin Vogtland den besseren Start. Nach elf Minuten brachte Mannschaftskapitän Valentin Solovej die Sportfreunde mit 1:0 in Führung. Gastgeber Homburg schüttelte sich kurz, kam durch Tim Schneider (14.) zu seiner ersten guten Chance und glich in der 23. Minute aus. Ein Konter über die linke Seite mit einer Maßflanke von Kai Hesse fand den freistehenden FCH-Teamkapitän Tim Klotsch, der mühelos zum 1:1 einschob. Vier Minuten später verpasste Klotsch seinen nächsten Treffer knapp. Tim Krämer (35.) und Eric Lickert (37.), dessen Schuss aus 17 Metern knapp am Tor vorbeistrich, hatten die nächsten Möglichkeiten für den FC Homburg II. Köllerbach hielt zwar mit, nennenswerte Torchancen gab es aber nicht. Umso überraschender fiel drei Minuten vor dem Seitenwechsel die erneute Führung der Sportfreunde zum 2:1 (42.) durch Yannick Nonnweiler.

Auch im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein umkämfptes Spiel. „Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen“, erklärte Sorg und in der 70. Minute konnte sich sein Team über den Ausgleich durch Klotsch freuen. Er köpfte eine Vorlage von Schneider ein. Während viele schon mit einem Unentschieden als Endergebnis rechneten, schlug Nils Borgard nochmals zu.