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Regionalliga Südwest
FCH drängt auf Ende des Auswärtsfluchs

Mit neun Toren ist Patrick Dulleck (links) derzeit der beste Torschütze im Trikot des FC Homburg.
Mit neun Toren ist Patrick Dulleck (links) derzeit der beste Torschütze im Trikot des FC Homburg. FOTO: mh / Markus Hagen
Homburg. Regionalligist Homburg spielt am Sonntagnachmittag bei der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart. Von Markus Hagen

Seit über zwei Monaten wartet der FC Homburg in der Regionalliga Südwest auf einen Auswärtserfolg. Zuletzt gab es für den Tabellenfünften am 22. September beim 2:1-Erfolg bei der U23 des SC Freiburg drei Punkte auf fremdem Gelände. Nur zu gerne würde das Team von Trainer Jürgen Luginger nun am Sonntag um 14 Uhr im Gazi-Stadion bei der U21 des VfB Stuttgart endlich wieder mit drei Punkten nach Hause fahren.

Die Schwaben seien aber nicht zu unterschätzen, obwohl der Liga-15. seit zehn Spieltagen auf einen Sieg wartet. „Offensiv ist da Qualität vorhande, aber in der Abwehr haben sie Probleme“, erklärt Luginger. Auf die leichte Schulter dürfe man die Zweite des VfB Stuttgart aber dennoch nicht nehmen. „Wir fahren selbstverständlich nach Stuttgart, um zu gewinnen.“ Ob der FCH-Trainer die Mannschaft gegenüber dem 4:0 am Montag gegen Worms verändern wird, ließ er offen. „Eigentlich ist es nicht angebracht, ein so siegreiches Team zu verändern. Aber der VfB spielt mit einem anderen System als Worms.“

Patrick Dulleck wird jedenfalls in der Startelf stehen. Mit neun Treffern ist er vor Christopher Theisen (acht) zur Zeit bester Torjäger der Grün-Weißen. Beim 3:0-Sieg im Hinspiel schoss er zwei der drei Treffer. „Natürlich wäre es schön, wenn ich wieder zwei Tore machen könnte. Aber wir wollen gewinnen und wer dazu die Tore macht, ist eigentlich unwichtig.“ Mit seinen neun Toren nach 18 Spielen ist er zufrieden, auch „wenn ich den einen oder anderen Treffer mehr hätte machen können.“ Gleiches gelte auch für die bisherigen 32 Punkte und Rang fünf. „Mit der Platzierung können wir als Aufsteiger einverstanden sein. Einige Punkte haben wir dennoch liegen gelassen.“ Dulleck wünscht sich nicht nur drei Punkte in Stuttgart, sondern auch eine Woche später bei der SV Elversberg, für die er einst spielte. „Zuerst gilt es in Stuttgart zu gewinnen, dann schaue ich nach Elversberg.“



Patrick Dulleck spielt zusammen mit einem weiteren Stürmer in der 4:4:2-Formation. Ob Luginger ihn, wie schon einige Male in der Saison, auch ins Mittelfeld zurückbeordert und dann nominell nur einen Stürmer spielen lässt, ist auch möglich. Luginger bevorzugt es derzeit aber mit zwei vordersten Sturmspitzen zu spielen und meint dazu: „Mit zwei Stürmern machen wir mehr Druck.“ Für Dulleck sind beide Optionen kein Problem. „Ich lasse mich gerne mal ins Mittelfeld zurückfallen, um dann den Gegner zu überraschen.“ Ob das auch am Sonntag in Stuttgart gelingt, wird sich zeigen.