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Saarlandpokal
FC Homburg will die Hürde Auersmacher überspringen

 Eigentlich sollte das Weiterkommen im Pokal für den FC Homburg nur Formsache sein. Trainer Jürgen Luginger warnt aber davor, den Außenseiter aus Auersmacher zu unterschätzen.
Eigentlich sollte das Weiterkommen im Pokal für den FC Homburg nur Formsache sein. Trainer Jürgen Luginger warnt aber davor, den Außenseiter aus Auersmacher zu unterschätzen. FOTO: mh / Markus Hagen
Homburg/Jägersburg. Oberliga-Spitzenreiter FC Homburg will bereits heute Abend beim Saarlandligisten SV Auersmacher die nächste Runde klarmachen, Ligarivale Jägersburg morgen beim Landesligisten SV Gersweiler nachziehen.

Nach dem erfolgreichen Samstag in der Oberliga wollen sowohl der FC Homburg (6:1 gegen FC Karbach) als auch der FSV Jägersburg (3:0 beim SV Morlautern) die vierte Runde im Saarlandpokal überstehen.

Bereits heute Abend wird Oberliga-Tabellenführer FC Homburg um 19 Uhr beim Saarlandligisten SV Auersmacher sein Pokalmatch bestreiten. FCH-Trainer Jürgen Luginger erklärt: „Wir wollen nicht nur Meister in der Oberliga werden, sondern auch Saarlandpokalsieger.“ Der Fußballlehrer wird trotz der Siegesserie von zehn Erfolgen im Ligaalltag keine voreiligen Schlüsse über das Weiterkommen zulassen. „Im Pokal ist immer einiges möglich, auch für klassentiefere Teams.“ Daher werde man keinen Gedanken daran verschwenden, das Pokalspiel schon als Gewonnen abzuhaken. „Für uns gilt, all das zu zeigen, was wir auch Woche für Woche in der Oberliga abliefern.“ Und auch den SV Auersmacher hat Luginger quasi vor der Haustür unter die Lupe genommen. Mit Teilen des Teams schaute er sich den Pokalgegener im Saarlandligaspiel bei der FCH-U23 an, das Auersmacher mit 2:1 für sich entschied. Inwiefern Luginger Spieler aus seiner derzeitigen Stammelf für das nächste Punktspiel am Freitag in Gonsenheim schonen wird, ist offen. Nur eines ist klar: Auf die komplette Stammelf, wie beim 14:1-Sieg in der Runde zuvor beim Bezirksligisten TSC Neunkirchen wird der FCH-Coach diesmal nicht verzichten.

 Auch wenn laut Trainer Thorsten Lahm für den FSV Jägersburg der Klassenerhalt in der Oberliga absolute Priorität hat, das Pokalspiel morgen Abend um 19 Uhr beim Landesliga-Vierten SV Gersweiler wolle man schon gewinnen. Lahm: „Wir wollen den Schwung aus den letzten beiden gewonnenen Spielen in den Pokal mitnehmen. Aufgrund der personellen Lage kommt das Spiel für uns schon ungelegen.“ Der FSV muss auch diesmal auf zahlreiche Leistungsträger (Philipp Burger, Philipp Luck, Tim Schäfer, Frederik Ehrmann, Daniel Dahl, Waldemar Schwab) verletzungsbedingt verzichten. Daher kann Lahm auch nicht groß in seiner Startelf rotieren. „Das hätte ich mit Blick auf die Partie am Samstag gegen Idar-Oberstein gerne gemacht. Aber dazu fehlen mir die Spieler.“



Palatia Limbach enttäuschte bei seinem 2:2 am Sonntag in der Verbandsliga Nord-Ost gegen das Schlusslicht SG Schiffweiler. Nun steht morgen die Pokalaufgabe auf eigenem Platz gegen den 15. der Landesliga Süd/West, FSV Hemmersdorf, auf dem Plan. Trainer Alexander Ogorodnik betont: „Wir müssen uns gegenüber Sonntag steigern, um weiterzukommen.“ Unterschätzen dürfe man Hemmersdorf nicht. Ansonsten drohe den Limbachern wie gegen Schiffweiler eine böse Überraschung.

Unterschätzen wird auch Verbandsligist SV Bliesmengen/Bolchen seinen Pokalgegner nicht, wenn man morgen um 19 Uhr beim Landesligisten SG Neunkirchen antritt. SVB-Trainer Patrick Bähr hofft auf die gleiche Leistung wie beim Sieg am Wochenende in Merchweiler. Auch die SG Ballweiler zeigte am vergangenen Spieltag mit einem 4:2-Auswärtsseig beim bisher stark auftretenden FC Lautenbach eine klasse Leistung. Nun will das Team der beiden Spielertrainer Sascha und Marco Meyer auch im Pokal weiterkommen. Die Chancen dazu stehen nicht schlecht: Morgen wird man beim 13. der Verbandsliga Nord-Ost, Spielvereinigung Hangard, antreten. Marco Meyer: „Wir kennen Hangard ja aus dem Ligaalltag. Mit einer vergleichbaren Leistung wie im Lautenbach-Spiel kommen wir auch im Pokal eine Runde weiter.“