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Drei Spitzenspiele stehen bevor
FC Homburg vor wichtigen Partien gegen Trier, Wiesbach und Pirmasens

Ein Bild, an das man sich gewöhnt hat. In jedem der bisher 13 Saisonspiele konnten die Homburger Spieler drei Punkte mit ihren Fans feiern.
Ein Bild, an das man sich gewöhnt hat. In jedem der bisher 13 Saisonspiele konnten die Homburger Spieler drei Punkte mit ihren Fans feiern. FOTO: Markus Hagen / red
Homburg. Mit Siegen in den drei Spitzenspielen gegen Trier, Wiesbach und Pirmasens könnte bereits eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Oberliga fallen. Trainer Jürgen Luginger warnt aber vor zu viel Euphorie.

13 Siege in 13 Saison­spielen – besser hätte es für den FC Homburg in der Oberliga-Saison bisher nicht laufen können. Acht Punkte beträgt der Vorsprung der Grün-Weißen auf den ersten Verfolger FK Pirmasens. Der Ligadritte FC Hertha Wiesbach liegt schon zwölf Zähler hinter dem Absteiger aus der Regionalliga.

Für Jürgen Lugingers Team steht in den nächsten Wochen allerdings ein Spitzenspiel nach dem anderen an. Los geht es am Freitagabend um 19.30 Uhr im Waldstadion, wenn der FCH Mitabsteiger Eintracht Trier, aktuell Tabellenvierter, empfängt. Eine Woche später wird man in Wiesbach (Samstag, 21. Oktober) antreten, ehe es dann am 31. Oktober um 14 Uhr zuhause zum Topspiel gegen den FK Pirmasens kommt. Steht dem Spitzenreiter ein goldener Oktober ins Haus? Wäre mit drei weiteren Siegen bereits am 17. Spieltag eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft gefallen?

Jürgen Luginger verneint. „Das sehe ich keinesfalls so. Auch wenn wir die drei schweren Spiele für uns entscheiden sollten, ist noch immer sehr viel möglich. Es stehen schließlich noch 20 Spiele auf dem Programm.“ Der 49-jährige Fußballlehrer spricht aber „von einem großen Schritt“, den man in Richtung Meisterschaft machen könnte.

Luginger denkt aber erst einmal von Spiel zu Spiel. Und die nächste Aufgabe heißt für den FC Homburg Eintracht Trier. Die Eintracht habe sich in den letzten Wochen stabilisiert und sei sicherlich eine Spitzenmannschaft, die im Kampf um Platz zwei noch ein ernstes Wort mitsprechen könne. „Wir werden wieder alles zeigen müssen, um da die drei Punkte holen zu können.“ Personell sieht es aktuell so aus, dass Luginger weiter auf seine bewährte Stammformation setzen kann. Zuversichtlich zeigt sich der FCH-Coach, dass gegen Trier Stürmer Konstantinos Neofytos wieder zur Verfügung steht. Der Grieche musste beim 2:0-Auswärtssieg in Pfeddersheim wegen eines Blutergusses im Oberschenkel pausieren. In dieser Woche konnte er das Training wieder aufnehmen. „Es läuft von Tag zu Tag besser bei ihm“, hofft Luginger, dass der siebenfache Torschütze in dieser Saison gegen Eintracht Trier wieder voll einsatzfähig ist.

Lugingers Zwischenfazit nach etwas mehr als einem Drittel der Saison fällt durchweg positiv aus: „Der Start in die Runde war natürlich optimal. Obwohl wir viele neue Spieler in den Kader integrieren mussten, hat das von Beginn an sehr gut geklappt.“ Im Verlauf der bisherigen Saison sei eine starke Mannschaft zusammengewachsen. Auch wenn der FCH in den letzten Wochen, bis auf die Torhüterposition, stets mit der gleichen Startelf in die Partien ging, setzt Luginger auf die Breite seines Kaders. „Wir brauchen alle Spieler. Auch die Einwechselspieler müssen ihre Leistung bringen, zumal man durch die vielen Spiele auch Regenerationsphasen einbauen muss.“ Bisher habe Homburg Glück gehabt, dass man fast ohne Verletzungen durch die Saison gekommen sei. „Das muss aber nicht immer so weiter gehen. Daher ist jeder Mann meines Kaders wichtig.“



Zurzeit sieht Luginger aber keinen Grund, die bewährte Stammformation zu ändern. „Wenn die Leistung stimmt und keiner verletzt ist, spielt das Team, das die letzten Wochen so erfolgreich war.“ Ausruhen dürfe sich aber keiner dieser Stammspieler, warnt Luginger.

Zufrieden zeigt sich der FCH-Cheftrainer auch mit der Unterstützung der vielen Fans. „Nicht nur bei den Heimspielen, auch bei den Auswärtspartien sind die Fans immer zahlreich dabei.“ Er und seine Spieler würden sich freuen, wenn man die Zahl in den nächsten Wochen steigern könnte. Am Freitagabend gegen Eintracht Trier könnte erstmals in dieser Runde die Marke von 1500 Zuschauern fallen.