| 23:10 Uhr

FC Homburg
FCH setzt gegen Hoffenheim auf Angriff

  „Bei zwei Punkten Rückstand ist natürlich Platz zwei das Ziel“, sagt FCH-Abwehrchef Alexander Hahn (rechts) vor dem Spiel gegen Hoffenheim.
„Bei zwei Punkten Rückstand ist natürlich Platz zwei das Ziel“, sagt FCH-Abwehrchef Alexander Hahn (rechts) vor dem Spiel gegen Hoffenheim. FOTO: Markus Hagen / Makus Hagen
Homburg. Fußball-Regionalliga: Der FC Homburg spielt eine starke Saison und könnte heute Abend mit einem Sieg bei der TSG Hoffenheim II auf Tabellenplatz drei springen. Das Rezept gegen die offensivstarken Hoffenheimer: Anfriff!

Nachdem Tabellenführer Waldhof Mannheim mit dem 3:2-Sieg gegen den Zweiten 1. FC Saarbrücken seine Vormachtstellung in der Regionalliga Südwest untermauert hat, hat der FC Homburg ein klares Ziel vor Augen. „Bei nur zwei Punkten Rückstand ist natürlich Platz zwei das Ziel“, sagte FCH-Abwehrchef Alexander Hahn vor dem Spiel des Saarbrücker Erzrivalen gegen Balingen. Und: „Wenn man so nah dran ist, hat jeder das Ziel, am Ende vor Saarbrücken zu stehen.“

Der FCS, Kickers Offenbach, der FC Homburg und der TSV Steinbach kämpfen um Platz zwei. Alle Teams trennen nur wenige Punkte. Im Spiel bei der TSG Hoffenheim II geht es für den FCH an diesem Mittwoch um 19 Uhr im Sinsheimer Dietmar-Hopp-Stadion darum, sich in dem Vierkampf gut zu positionieren.

Nachdem die Kraichgauer mit ihrem 2:1-Erfolg im Hinspiel die zuvor fünf Spiele andauernde Siegesserie des FCH beendet und diesen damit von der Tabellenspitze gestürzt hatten, steht noch eine Rechnung offen. „Die Jungs haben sich über das Hinspiel brutal geärgert und wollen noch etwas gutmachen“, sagt Homburgs Übungsleiter Jürgen Luginger.



Nach drei Siegen in Serie muss der FCH-Trainer in Sinsheim durch die Gelb-Rot-Sperre von Christopher Theisen erstmals umbauen. „Theisens Sperre tut natürlich weh, weil er in guter Form war. Wir werden versuchen, die Position eins zu eins zu ersetzen“, erklärt Luginger. Gegen die offensivstarken Hoffenheimer ist es nicht unwahrscheinlich, dass Marco Gaiser ins defensive Mittelfeld und Patrick Lienhard dafür auf die Theisen-Position rückt. Allerdings hatte Lienhard zuletzt Adduktorenprobleme. Auch Stürmer Patrick Dulleck hat Wadenprobleme. Der Trainer der Homburger warnt vor der geballten Offensivkraft der Kraichgauer – und will als Antwort seinerseits nach vorne spielen lassen: „Hoffenheim hat schon 45 Tore geschossen. Aber sie haben auch 38 Tore bekommen. Deshalb wollen wir offensiv auftreten und unser Spiel durchziehen“, sagt Luginger. Mit einem Sieg gegen Hoffenheim könnte Homburg im besten Fall schon an diesem Spieltag auf Rang drei springen – und wäre dann ärgster Verfolger von Waldhof Mannheim und dem 1. FC Saarbrücken.