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FC Homburg erhofft sich Offensivimpulse von Kluft

 Björn Kluft hofft, beim FC Homburg Fuß fassen zu können. Foto: Hagen
Björn Kluft hofft, beim FC Homburg Fuß fassen zu können. Foto: Hagen FOTO: Hagen
Homburg. Fußball-Regionalliga: Der Einsatz des Neuzugangs im Nachholspiel am Mittwoch gegen Eintracht Trier ist aber noch fraglich. Markus Hagen

Etwas dünn besetzt scheint der Kader des FC Homburg vor dem ersten Spiel in der Fußball-Regionalliga Südwest am Mittwochabend. Trainer Jens Kiefer hofft, dass Neuzugang Björn Kluft die Offensivlücke schließen kann. Diese ist entstanden, weil Thierry Steimetz auf unbestimmte Zeit ausfallen wird und mit Jaron Schäfer ein weiterer wichtiger Mann noch nicht auflaufen kann. Zudem fehlt Stürmer Kai Hesse nach einer Daumen-Operation im Dezember noch die Spielpraxis aus der Vorbereitungsphase der Grün-Weißen. Für Abhilfe soll der 27-jährige Kluft sorgen, der vom Zweitligisten FC Erzgebirge Aue zum saarländischen Regionalligisten kam. Nachdem sich der 1,80 Meter große neue Mann im Kader im März 2015 einer Innenmeniskus-Operation unterziehen musste, stand er Aue für längere Zeit nicht zur Verfügung. "Als ich wieder fit war, spielte ich keine Rolle mehr und man legte mir nahe, dass ich mir einen neuen Verein suchen soll", erzählt der Familienvater. Mitte Januar gab es den ersten Kontakt zum Sportvorsitzenden des FC Homburg, Angelo Vaccaro. ",Danach ging eigentlich alles ganz schnell."

Während seine neuen Spielerkollegen schon im Trainingslager im türkischen Side waren, einigte sich Björn Kluft mit dem FCH auf einen Vertrag bis Juni 2018. Kluft reiste dann ins Trainingslager nach, wo er den Kontrakt schließlich unterschrieb. "Ich möchte beim FC Homburg so viele Spiele machen, wie möglich. Mir fehlt sicherlich nach der langen Verletzungspause die Spielpraxis", gibt er seine Ziele vor. In seiner bisher kurzen Zeit beim FC Homburg konnte Kluft aber auch noch keine große Spielpraxis sammeln. Nur bei der Partie des FCH in Side gegen den georgischen Erstligisten Chikhura trug er das Trikot seines neuen Clubs. Anschließend zwickte aber die Leiste und er hatte Adduktorenprobleme. Bei den weiteren Vorbereitungsspielen schaute Björn Kluft daher nur zu. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", erklären Trainer und Spieler. Erst Ende der vergangenen Woche nahm der neue Offensivmann wieder das Teamtraining auf. In seiner neuen Umgebung Homburg fühlt sich Björn Kluft dennoch schon wohl. "Ich freue mich auf die neue Herausforderung", erklärt der einstige U17- und U19-Spieler von Bayer Leverkusen. Noch wohnt Kluft in einem Homburger Hotel, ist derzeit auf Wohnungssuche. Dann erst kommen Frau und Klufts sieben Monate alter Sohn Milard von Aue ins Saarland nach.

Im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause am Mittwoch, 19 Uhr, zuhause gegen den Tabellenvorletzten Eintracht Trier hofft Kluft auf drei Punkte. "Ein Sieg wäre enorm wichtig", blickt der FCH-Neuzugang voraus. Ob Björn Kluft in der Startelf stehen kann, ist angesichts der jüngsten Leistenprobleme offen.