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FC 08 Homburg
FC Homburg will auch den FCS überholen

  Kevin Maek (links) hatte zuletzt mit Wadenproblemen zu kämpfen. Der Innenverteidiger wurde in dieser Runde zur Stammkraft bei den Grün-Weißen.
Kevin Maek (links) hatte zuletzt mit Wadenproblemen zu kämpfen. Der Innenverteidiger wurde in dieser Runde zur Stammkraft bei den Grün-Weißen. FOTO: Markus Hagen
Homburg. Fußball-Regionalligist empfängt am Samstag den SC Hessen Dreieich – und könnte mit einem Sieg am Rivalen Saarbrücken vorbeiziehen.

Im Schatten von Waldhof Mannheim hat sich der FC Homburg zur Mannschaft der Stunde in der Fußball-Regionalliga Südwest entwickelt. Vier Siege in vier Spielen seit der Winterpause – das hat neben dem souveränen Tabellenführer nur der FCH geschafft.  Im Sprinttempo von Tabellenplatz sechs auf drei haben die Grün-Weißen, die am letzten Spieltag mit 2:0 bei der TSG Hoffenheim II gewannen, in diesem Jahr schon den SSV Ulm, den TSV Steinbach-Haiger und Kickers Offenbach überholt. An diesem Samstag soll der große Rivale 1. FC Saarbrücken das nächste Opfer werden. Da das Spiel der Saarbrücker am Freitagabend beim FK Pirmasens witterungsbedingt abgesagt wurde, würde der FCH mit einem Sieg gegen den SC Hessen Dreieich vorerst an den zweitplatzierten Landeshauptstädtern vorbei ziehen. Die Partie wird um 14 Uhr im Homburger Waldstadion angepfiffen.

„Das Wichtigste ist, dass wir weiter punkten und so spielen, wie wir das bisher tun. Die Serie muss anhalten“, gibt Kevin Maek die Marschrichtung vor. Der Innenverteidiger ist in diesem Jahr zur festen Stammkraft avanciert, obwohl er zuletzt mit Wadenproblemen zu kämpfen hatte. „Wenn man erfolgreich ist, geht alles einfacher – und die Spieler fühlen sich auch besser“, sagt Jürgen Luginger. Gegen die schon im Hinspiel extrem defensiv aufgetretenen Dreieicher erwartet der Trainer „ein kompliziertes Spiel“, ist aber optimistisch: „Die Mannschaft hat Selbstvertrauen getankt und glaubt an sich.“

Maek erinnert an das erste Aufeinandertreffen in Dreieich und sagt: „Da haben wir noch was gutzumachen.“ Die damalige 0:1-Niederlage war eine von mehreren Pleiten gegen potenzielle Abstiegskandidaten, die den Abstand auf die Tabellenspitze wachsen ließen. Angesichts der Mannheimer Dominanz (acht Punkte vor dem 1. FC Saarbrücken) ist nicht damit zu rechnen, dass Waldhof sich die Meisterschaft noch nehmen lassen wird. Ein Platz im Kielwasser der Übermannschaft dieser Saison wäre für den Aufsteiger Homburg allerdings auch schon weit mehr als nur aller Ehren wert.