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Es läuft noch nicht rund beim SVN

 SVN-Stürmer Rufat Dadashov hofft auf Tore in Koblenz. Hier wurde er abgepfiffen. Foto: cos
SVN-Stürmer Rufat Dadashov hofft auf Tore in Koblenz. Hier wurde er abgepfiffen. Foto: cos FOTO: cos
Zweibrücken. Nach zwei bitteren Heimniederlagen geht es für den Fußball-Regionalligisten SVN Zweibrücken beim Schlusslicht in Koblenz um wichtige Zähler. Trainer Adis Herceg hofft auf eine Trotzreaktion. Svenja Kissel

Die SV Elversberg bleibt das Maß aller Dinge in der Fußball-Regionalliga Südwest. Die Mannschaft von Trainer Willi Kronhardt siegte am Freitagabend im kleinen Saar-Derby beim 1. FC Saarbrücken mit 3:1 (0:0) "Es war ein verdienter Sieg nach einem ganz schwierigen Spiel", sagte SVE-Trainer Willi Kronhardt, "beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt".

Durch eine Standardsituation gingen die Gäste nach 55 Minuten in Führung. Matthias Cuntz brachte den Ball von der rechten Seite an den Fünfmeterraum. Den Kopfball von Patrick Dulleck konnte FCS-Schlussmann David Hohs ebenso abwehren, wie den Nachschuss von Mijo Tunjic. Als Innenverteidiger Alexander Hahn dann ins eigene Tor traf, war Hohs machtlos. "Alex will ihn wohl ins Aus köpfen", sagte Hohs nach der Partie, "wir wussten, dass sie bei Standards ihre Stärke haben". Drei Minuten später stand es 0:2. Dulleck hatte Tunjic in Szene gesetzt, der Hohs keine Abwehrchance ließ. Praktisch im Gegenzug gab es dann Strafstoß für die Hausherren. Michael Blum hatte Marius Willsch im Strafraum zu Fall gebracht. Mounir Chaftar verwandelte den Strafstoß zum 1:2 (60.).

Drei Minuten vor Schluss machte Michael Cuntz mit dem 1:3 den Sack endgültig zu. Die Elversberger bleiben damit nach dem vierten Sieg im vierten Spiel Spitzenreiter.