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Handball
Erster Sieg im 14. Anlauf für den TVH – SV64-Teams stark

Zweibrücken/Homburg. Homburger geben nach Erfolg gegen Friesenheim die Rote Laterne ab. Zweibrücker mit makelloser Bilanz.

Nach 13 Niederlagen durften die Handballer des Oberligisten TV Homburg am Samstagabend im 14. Saisonspiel endlich jubeln. Mit 28:27 (16:12) setzte sich der Aufsteiger gegen den Tabellenvorletzten TSG Friesenheim II durch und übergab mit dem ersten Sieg die Rote Laterne an das neue Schlusslicht. TVH-Interimstrainer und Abteilungsleiter Jörg Ecker: „Auch wenn es in der letzten Minute noch einmal eng wurde, der Sieg war hoch verdient, weil wir fast die gesamte Spielzeit in Führung lagen.“

Ein rundum perfektes Wochenende erlebten die Handballer des SV 64 Zweibrücken. Nachdem die Männer und Frauen bereits am Samstag ihre Oberligapartien gewonnen hatten, legten die A-Junioren im Spitzenspiel der Bundesliga Süd gegen den TV Bittenfeld noch einen weiteren Sieg nach. Durch ein 27:25 (13:10) gestern Nachmittag untermauerten die Junglöwen ihren Platz in der Spitzengruppe, sind momentan Vierter. Ausschlaggebend für den Heimsieg war die geschlossene Teamleistung, bei der Felix Dettinger sieben Tore erzielte, Johannes Knoll und Sebastian Meister jeweils sechs.

Tags zuvor hatten die Oberliga-Herren zwei weitere Punkte ihrem Konto hinzugefügt. Der 33:29 (18:15)-Erfolg in der Ignaz-Roth-Halle gegen die HSG Kastellaun-Simmern war allerdings ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Stefan Bullacher. Zwar gelang es den 64ern mehrmals, sich auf drei oder vier Tore abzusetzen. Die Gäste schlugen aber immer wieder zurück und schafften den Ausgleich. So stand es nach 50. Minuten 26:26. Erst ein 4:0-Lauf durch zwei Treffer von Philipp Hammann, der am Ende mit neun Buden bester Werfer der Partie war, Benjamin Zellmer und Kian Schwarzer brachte die Löwen auf die Siegerstraße. Mit jetzt 20:8-Punkten belegt der SV 64 hinter Hochdorf (27:1) und Budenheim (24:4) den dritten Rang.



Und auch die Frauen kehrten am Samstagabend in der Oberliga mit einem Sieg im Gepäck von ihrem Auswärtsspiel aus Friesenheim zurück. Angeführt von einer bärenstarken Lucie Krein, die alleine elf Mal ins gegnerische Tor traf, drehten die Zweibrückerinnen die Begegnung im zweiten Durchgang und gewannen am Ende noch mit 29:27 (12:15). Friesenheim führt zur Pause schon mit drei Toren, doch ein 8:2-Lauf direkt nach Wiederbeginn sorgte für die Wende. Mit der Schlusssekunde besorgte Ina Sohns den 29:27-Endstand.