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Schach-Bezirksmeisterschaft
Eröffnungsvariante ebnet Kuwatli Weg zum Sieg

Ruhbank. Schach: Vorjahresdritter entscheidet Zweibrücker Duell um die Bezirksmeisterschaft für sich.

Ammar Kuwatli vom SK Zweibrücken ist neuer Bezirksmeister im Schach. Mit einem Schlussrundensieg gegen den Turnierfavoriten Ralf Henkel sicherte sich der gebürtige Syrer bei den Meisterschaften auf der Ruhbank den Titel und qualifizierte sich damit für das Meisteranwärterturnier des Pfälzischen Schachkongresses.

In der Partie zwischen den beiden Zweibrückern Kuwatli und Henkel überraschte der spätere Turniersieger seinen Gegner mit einer Eröffnungsvariante im Wolga-Gambit. In der sich ergebenden Stellung, welche nach der gängigen Eröffnungstheorie schon leicht besser für Kuwatli bewertet werden muss, spielte Henkel zu passiv, was der Vorjahresdritte zum entscheidenden Angriff nutzte.

Zweiter wurde Bezirksspielleiter Klaus Knöringer vom SK Dahn vor dem Zweibrücker Jugendspieler Sebastian Knerr. Als bester Pirmasenser spielte sich Jan Raaphorst auf Rang fünf.



Neben den Pokalen für die drei Erstplatzierten überreichte Michael Schieler, der erste Beigeordnete der Stadt Pirmasens, bei der Siegerehrung auch Pokale und Preise für den teilnehmerstärksten Verein und Ratingpreise für Spieler verschiedener Wertungszahlgruppen.

Die meisten Spieler stellte der Schachclub Fischbach mit sechs von 20 Teilnehmern. Bester Akteuer mit einer Deutschen Wertungszahl (DWZ) unter 1800 wurde Jan Raaphorst vom SC Pirmasens. Den Preis für den besten Spieler mit einer Wertungszahl unter 1600 gewann Alister Stranz vom SC Fischbach.

In der anschließenden Bezirks-Blitzmeisterschaft wurde der Titel für den besten Bezirksspieler in Fünf-Minuten-Partien ausgespielt. Diesen Titel sicherte sich Artur Yeganyan vor seinen beiden Teamkameraden Andreas Stock und Daniel Rein. Sie alle spielen für den SC Pirmasens.