| 23:11 Uhr

Niederlage gegen Spitzenteam
Entscheidung auf letztes Spiel vertagt

Trotz der 18 Punkte von Nizar Barkaoui (rot) waren die VTZ-Basketballer in Rockenhausen chancenlos.
Trotz der 18 Punkte von Nizar Barkaoui (rot) waren die VTZ-Basketballer in Rockenhausen chancenlos. FOTO: Martin Wittenmeier / maw
Zweibrücken. VTZ-Basketballer unterliegen dem Meister, haben aber noch Chancen auf Ligaverbleib. Von Svenja Hofer

Auch einen Spieltag vor Schluss bleibt es spannend im Abstiegskampf der Basketball-Landesliga Rheinhessen/Pfalz. Und nach der 65:90 (18:27/13:19/16:19/22:25)-Pleite beim Spitzenreiter BBC Fastbreakers Rockenhausen bleibt die VT Zweibrücken weiterhin auf dem vorletzten Rang. Einem der beiden direkten Abstiegsplätze. Doch noch gibt sich die Mannschaft von Denis Rendgen nicht auf. Noch ist alles drin. Denn nach den Niederlagen der drei direkten Konkurrenten TV Kirchheimbolanden, TG Nieder-Ingelheim und TSG Heidesheim am Wochenende könnte es für die VTZ-Korbjäger am letzten Spieltag sogar noch bis zu drei Plätze nach oben gehen. Allerdings ist ein Sieg Pflicht. Sonst ist jede Chance auf den Klassenverbleib vertan.

Gerne hätten die Zweibrücker den Schritt vorbei an einem der Kontrahenten bereits im Auswärtsspiel in Rockenhausen gemacht. Dass sie gegen den Spitzenreiter bestehen können, hatte die VTZ im Hinspiel mit dem Heimsieg bewiesen. Doch der Tabellenführer revanchierte sich. „Alles in allem glaube ich nicht, dass der Leistungsunterschied so groß war, wie es die 25 Tore vermuten lassen“, sagt Rendgen. „Doch insgesamt waren wir zu unkonzentriert, um erneut gewinnen zu können.“

Im ersten Viertel taten sich die Gäste noch recht schwer. Vor allem gegen die „zwei Langen“, über zwei Meter großen Gegenspieler unterm Korb waren die Zweibrücker phasenweise machtlos. Nachdem die VTZ das erste Viertel mit neun Toren Unterschied (18:27) abgeben musste, gingen die anderen Abschnitte nur knapp an den Gastgeber. „Es gab in keinem Viertel einen großen Leistungsabfall, aber Rockenhausen war einfach sehr konstant“, erklärt der VTZ-Spielertrainer. Immer wieder schlichen sich dann auch Leichtigkeitsfehler ein. „Wir wollten manchmal zu schnell nach vorne spielen, haben dann die Bälle unnötig weggeworfen und dementsprechend viele Fastbreaks gegen uns kassiert.“ Ohnehin hätten die Hausherren starke Rebounds in der Defensive gezeigt und den Zweibrückern das Leben in der Offensive schwer gemacht.



Durch die Niederlagen aller vier – neben dem abgeschlagenen Schlusslicht ASC Mainz III – noch abstiegsbedrohten Teams wurde die Entscheidung im Abstiegskampf auf den letzten Spieltag in zwei Wochen vertagt. „Rhein theoretisch könnten wir sogar noch Kirchheimbolanden überholen, gegen die wir den direkten Vergleich gewinnen würden – das ist kurios“, betont Rendgen. Allerdings hat der Tabellensechste (14 Punkte) mit der Partie beim Schlusslicht in Mainz die vermeintlich leichteste Aufgabe vor sich. Nieder-Ingelheim (12) muss zum Dritten nach Lerchenberg und Heidesheim empfängt Meister Rockenhausen. Die VTZ selbst bekommt es am Sonntag, 18. März, 18 Uhr zuhause mit dem fünftplatzierten TV Bad Bergzabern II zu tun. „Wir müssen auf jeden Fall gewinnen“, betont Rendgen, dass seine Mannschaft auch bei Punktgleichheit mit Nieder-Ingelheim und Heidesheim im direkten Vergleich den Kürzeren ziehen würde. „Ich gehe aber davon aus, dass nicht alle drei Mannschaften vor uns gewinnen werden – das würde mich doch sehr überraschen“, rechnet sich der VTZ-Coach noch Chancen aus – wenn seine Mannschaft gewinnt. „Doch auch Bad Bergzabern wird uns nichts schenken.“