| 23:42 Uhr

Dritter Heimsieg - und erste Pleite
Die Hornets wahren ihren Heimnimbus

Kritischer Blick: Gestern Abend sah Trainer Terry Trenholm ein nervenzerreißendes – aber erneut erfolgreiches – Heimspiel seiner Hornets gegen die Eisbären Heilbronn.
Kritischer Blick: Gestern Abend sah Trainer Terry Trenholm ein nervenzerreißendes – aber erneut erfolgreiches – Heimspiel seiner Hornets gegen die Eisbären Heilbronn. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. EHC Zweibrücken bezwingt zu Hause Heilbronn mit 6:3 – kommt aber in Ravensburg mit 2:7 unter die Räder.

Mit einer beeindruckenden Energieleistung im letzten Spielabschnitt hat Eishockey-Regionalligist EHC Zweibrücken gestern Abend den Heilbronner EC in der Peter Cunningham Memorial Arena vor 646 Zuschauern mit 6:3 (1:2/1:1/4:0) niedergerungen – und damit seinen Heimnimbus gewahrt.

Die Hornets erwischten den besseren Start und gingen in der sechsten Minute durch Christian Werth in Führung. Doch vor dem letzten Spieldrittel hatten die Gäste den Spieß umgedreht und mit 3:2 die Führung übernommen. Andre Nunold hatte für Zweibrücken noch das zwischenzeitliche 2:2 markiert (29.). Im letzten Spielabschnitt drückten die Hornissen dann aber mächtig aufs Gaspedal. Fabian Fellhauer wurde in der 49. Minute von Daniel Radke bedient – der Ausgleich zum 3:3. Nur vier Minuten später traf Radke selbst ins Tor und die Hornets lagen 4:3 vorne. Andrew Willigar (55.) und Tim Essig (60.) schraubten das Ergebnis sogar noch auf 6:3 in die Höhe. Zweibrücken gewann damit auch sein drittes Heimspiel – und hat erstmals in dieser Runde auch den Zusatzpunkt für einen Sieg in der regulären Spielzeit geholt.

Einen schlechten Auftakt beim Doppelspieltag hatten die Zweibrücker dafür am Freitag aufs Eis gelegt. Beim EV Ravensburg musste sich die Mannschaft von Trainer Terry Trenholm mit 2:7 (1:3/0:2/1:2) deutlich geschlagen geben. Es war die erste Saisonniederlage für den EHC.



Goalie Sebastian Trenholm musste schon nach zwei Minuten das erste Mal hinter sich greifen. Maximilian Lenuweit schloss eine Kombination erfolgreich ab. Danach gelang es den Gästen zunächst, dagegen zu halten. Maximilian Dörr glich nach Vorarbeit von Marc Lingenfelser aus (7.) Doch erneut Lenuweit brachte die Hausherren wieder in Front (8.). Ravensburg hielt das Tempo hoch und erhöhte durch Andre Martini (10.) auf 3:1. Der EVR-Verteidiger nutzte eine Verwirrung vor dem Tor der Gäste und schoss über den liegenden Goalie hinweg ein. So ging es in die erste Drittelpause.

Den zweiten Abschnitt dominierte Ravensburg. Lubos Sekula (27.) und Martini (36.) brachten ihr Team mit 5:1 nach vorne. Im letzten Durchgang kam Zweibrücken stärker auf, konnten seine Chancen aber nicht nutzen. Ganz anders der EVR. Jonas Mikulic sorgte mit dem 6:1 (44.) für die Vorentscheidung. Zehn Minuten vor Schluss konnte Christian Werth zwar noch einmal auf 2:6 verkürzen (49.), doch Lubos Sekula stellte den alten Abstand vier Minuten später wieder her (52).

(ski)