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Eishockey-Regionalliga
Hornets behaupten sich im Topspiel klar

 Marco Trenholm (links) traf im Spitzenspiel in Eppelheim zwei Mal für die Hornets.
Marco Trenholm (links) traf im Spitzenspiel in Eppelheim zwei Mal für die Hornets. FOTO: Martin Wittenmeier
Eppelheim . Eishockey-Regionalliga Südwest: Der EHC Zweibrücken hat sich nach dem 8:2 beim EC Eppelheim an die Spitze gesetzt. Von Svenja Hofer

Einen fulminanten Auftritt haben die Hornets am Sonntagabend aufs Eis gebracht. Im Topspiel der Eishockey-Regionalliga Südwest beim EC Eppelheim setzte sich der EHC Zweibrücken überraschend deutlich mit 8:2 (1:0/4:1/3:1) durch. Und ist mit dem dritten Saisonsieg an die Tabellenspitze gestürmt. Dementsprechend zufrieden zeigte sich Hornets-Trainer Terry Trenholm. „Ich bin froh, dass wir so hoch gewonnen haben. Zumal ich vor dem Spiel umstellen musste“, erklärt der Coach, der bei den Eisbären auf seinen Kapitän Stephen Brüstle verzichten musste.

Eine Viertelstunde dauerte die Abtastphase in der Begegnung Erster gegen Zweiter. Dann schlug Claudio Schreyer nach Vorarbeit von Marc Lingenfelser und Christian Werth erstmals zu (17.). Im zweiten Abschnitt waren die Hornets dann nicht mehr zu halten. Marco Trenholm erhöhte kurz nach Wiederbeginn auf 2:0 (21.). Der Anschlusstreffer der Eppelheimer durch Lukas Sawicki (28.) war nur ein kurzes Aufbäumen der Gastgeber. Dan Radke stellte nach gut 90 Sekunden nach Vorarbeit von Maximilian Dörr den alten Abstand wieder her (30.). Claudio Schreyer und Marco Trenholm (37.) legten noch im zweiten Durchgang vorentscheidend zum 5:1 nach.

Mit dieser beruhigenden Führung ging es ins Schlussdrittel. Eppelheim hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen. Tim Essig (48.), erneut Radke (51.) und Christian Werth (52.) schraubten das Ergebnis auf 8:1 hoch. Bei den Gastgebern machte sich danach Frust breit. Leon Rausch kassierte eine zehnminütige Disziplinarstrafe und Aiden Wagner flog nach einem Stockstich gegen Hornets-Verteidiger Felix Stokowski mit einer Matchstrafe vom Eis. Der Treffer von Eric Artman drei Minuten vor dem Schlusspfiff zum 2:8-Endstand änderte an dem deutlichen Erfolg der Hornets nichts mehr.



„Wir wollten unbedingt gewinnen, dass es so hoch ausgehen würde, hatte ich nicht erwartet“, sagt Trenholm, der mit vielem, was er am Sonntagabend von seiner Mannschaft gesehen hat richtig zufrieden war. Nicht nur der Spielaufbau und die vielen Tore zählen dazu. Positiv aufgefallen ist zudem, dass die Zweibrücker dieses Mal deutlich weniger Strafzeiten kassierten als der Gegner. „Diese Disziplin ist ein Schlüssel zum Erfolg“, erklärt der Hornets-Coach, der aber auch noch Verbesserungspotenzial sieht: „Im Überzahlspiel müssen wir effektiver werden“, betont er und fügt an: „Ansonsten hat mir das Spiel meiner Mannschaft am Sonntag schon sehr gut gefallen.“

Daran festhalten will Terry Trenholm auch in der nächsten Auswärtspartie am Samstag, 19.30 Uhr, bei den Maddogs in Mannheim. Beim noch punktlosen Schlusslicht sei ein Sieg für den Regionalliga-Spitzenreiter zwar eigentlich Pflicht, „aber Mannheim ist immer ein schwieriger Gegner für uns“, warnt der EHCZ-Coach. „Wenn wir allerdings so auftreten wie am Sonntag und die Disziplin beibehalten, dann dürfte es kein Problem werden“, hofft Trenholm im fünften Saisonspiel auf den vierten Dreier.