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Ein perfektes Wochenende

 Hornets-Kapitän Robin Lehmann (rechts) hatte am Wochenende doppelten Grund zur Freude. Am Samstag gewann er mit dem EHCZ das Ligaspiel in Bietigheim mit 7:5, gestern Abend das Pokalrückspiel gegen die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg. Foto: Marco Wille
Hornets-Kapitän Robin Lehmann (rechts) hatte am Wochenende doppelten Grund zur Freude. Am Samstag gewann er mit dem EHCZ das Ligaspiel in Bietigheim mit 7:5, gestern Abend das Pokalrückspiel gegen die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Zweibrücken/Bietigheim. Ein leidenschaftlich kämpfender EHCZ hat am Samstag sein schweres Auswärtsspiel in Bietigheim mit 7:5 gewonnen. Das 8:4 im Pokalrückspiel gegen Bitburg war dagegen nur eine bessere Trainingseinheit. Martin Wittenmeier

Der EHC Zweibrücken bleibt Regionalliga-Spitzenreiter Eisbären Heilbronn auf den Fersen. Im Verfolgerduell bei den Bietigheim Steelers 1b setzten sich die Hornets bereits am Samstag mit 7:5 (1:2/2:1/4:2) durch. Trainer Richard Drewniak war nach dem Spiel voll des Lobes für seine Mannschaft: "Das war mit Abstand unsere beste Saisonleistung. Einstellung, Motivation, Kampf - heute hat alles gestimmt."

Dabei musste Drewniak auf den gesperrten Lukas Srnka sowie den beruflich verhinderten Bernd Hartfelder verzichten und deshalb seine Reihen im Vergleich zur Woche umbauen. Den Start in das Spiel verpatzten die Hornets dann auch gleich: Nach 37 Sekunden nutzten die Gastgeber einen Fehlpass im eigenen Drittel zum frühen 1:0. Danach lieferten sich die Teams einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Torgelegenheiten auf beiden Seiten. Das Bietigheimer 2:0 (17.) konterte Ben Payne eine Minute vor der Drittelpause.

Vom Anschlusstreffer beflügelt, legten die Zweibrücker im Mittelabschnitt druckvoll los. Die zweite Reihe mit Marc Lingenfelser (22.) und Maximilian Dörr (25.) drehte direkt nach Wiederbeginn die Partie, ehe sich auf EHCZ-Seite die Strafzeiten häuften und das Team in die Defensive gedrängt wurde. Drei Minuten vor der Pausensirene kamen die Steelers zum 3:3-Ausgleich.

Im letzten Drittel ging es Schlag auf Schlag. Zunächst waren die Hausherren wieder an der Reihe und erzielten prompt das 4:3. "Das hat uns nicht geschockt. Jedem Spieler war klar, dass die letzten 20 Minuten uns gehören und wir die drei Punkte mitnehmen", sagte Drewniak. Unbeirrt spielten die Hornets weiter nach vorne und konnten durch Payne (43.) ausgleichen. Nach der erstmaligen Führung durch Lingenfelser kassierte man aber postwendend das 5:5. In der Schlussphase stand die Partie auf des Messers Schneide und die 803 Zuschauer in der Bietigheimer Porschearena erlebten ein echtes Herzschlagfinale. Zum dritten Mal an diesem Abend traf Marc Lingenfelser, nach toller Vorarbeit von Dörr und Nunold, zum 6:5 für die Hornets. Die Gastgeber nahmen daraufhin ihren Torwart für einen sechsten Feldspieler vom Eis und wurden in der Schlusssekunde nochmal ausgekontert. Marc Lingenfelser musste den Puck nur noch ins leere Bietigheimer Tor schieben.

Einzug ins Pokal-Finale

Deutlich entspannter ging es gestern Abend für die Hornets im Halbfinal-Rückspiel des RLP-Pokals gegen die Eifel-Mosel Bären aus Bitburg zu. Nach dem klaren 7:2-Auswärtssieg vor zwei Wochen, setzte sich der EHCZ gestern Abend auch in der eigenen Halle mit 8:4 (4:0/2:2/2:2) gegen die eine Klasse tiefer spielenden Gäste souverän durch. Bereits im ersten Abschnitt machte der EHCZ durch Treffer von Hähn, Nunold, Frenkle und Dörr alles klar. Im Finale wartet Oberliga-Aufsteiger EHC Neuwied auf die Hornets.