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DM: Wsf-Athlet Holger Jung paddelt im Einer-Kajak zu Bronze

 Wsf-Athlet Holger Jung holte sich im Einer-Kajak sensationell die Bronze-Medaille. Foto: Pallmann
Wsf-Athlet Holger Jung holte sich im Einer-Kajak sensationell die Bronze-Medaille. Foto: Pallmann FOTO: Pallmann
Zweibrücken/Luhdorf. Riesenerfolg für Holger Jung von den Zweibrücker Wassersportfreunden. Bei den Deutschen Schülermeisterschaften im Kanuslalom raste der zwölfjährige Schüler auf das Siegertreppchen. cs/red

Eine weite Anreise hatten Holger und Ulf Jung von den Wassersportfreunden (Wsf) Zweibrücken am vergangenen Wochenende. Die Deutschen Schülermeisterschaften im Kanuslalom fanden in diesem Jahr in Luhdorf vor den Toren Hamburgs statt. Die Strecke am Luhdorfer E-Werk hat ihren ganz besonderen Reiz: Weil der Streckenaufbau nicht entlang eines Flusses geschieht, sondern die Kanuten quasi im Kreis fahren, ist die komplette Strecke für die Zuschauer einzusehen.

Der große Wasserschwall am E-Werk hatte es durchaus in sich. Holger und Ulf waren sich einig, dass da "ganz schön viel Druck dahinter steckt", der allerdings relativ flach war. Die Strecke wurde unter den Anweisungen des Nachwuchs-Bundestrainers Thomas Küfner gehängt und war dementsprechend anspruchsvoll gestaltet.

Am Samstag, dem ersten Wettkampftag war zunächst Holger Jung bei den B-Schülern im Einer-Kajak gefordert. Mit seinen zwölf Jahren zeigte er schon eine unfassbare Konstanz in seinen beiden Läufen. Am Ende fuhr er sensationell auf den Bronzerang und war somit bester Starter aus Süddeutschland. Lediglich zwei von 32 Startern musste er den Vortritt lassen.

Während bei den B-Schülern nur die beiden Läufe am Samstag ausgetragen wurden, musste sich Ulf Jung bei den A-Schülern am Samstag zunächst für die beiden Halbfinalläufe am Sonntag qualifizieren - und dies gelang ihm in eindrucksvoller Manier. Er zauberte regelrecht einen sensationellen zweiten Lauf in das Wasser der Luhe und beendete den ersten Wettkampftag als Dritter von insgesamt 52 Startern. Es schien, als sei es in dieser Verfassung auch keine Frage, dass er sich in den Halbfinalläufen am Sonntagvormittag für das Finale qualifizieren würde. Allerdings kam es anders als erwartet und Ulf kam mit der für das Halbfinale umgehängten Strecke nicht so gut zu recht wie noch am Vortag. Er belegte Rang 14 und verpasste den Einzug in das Finale der besten zehn.