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Handball-Oberliga
Die Mission Klassenverbleib geht weiter

 Philip Rauchschwalbe (Mitte) wird dem TV Homburg aufgrund einer Fingerverletzung mehrere Woche fehlen.
Philip Rauchschwalbe (Mitte) wird dem TV Homburg aufgrund einer Fingerverletzung mehrere Woche fehlen. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Homburg. Handball-Oberliga: Der Tabellenvorletzte TV Homburg startet am Sonntag beim TV Mülheim in die Restsaison.

Warm gelaufen sind die Handballer des TV Homburg vor dem Ligaauftakt am Sonntag zwar, wirklich rund gelaufen ist es zuletzt für den Handball-Oberligisten jedoch nicht. Nach dem Aus im Halbfinale des Saarlandpokals am vergangenen Samstag in eigener Halle wird beim Tabellenvorletzten nun die Mission Klassenverbleib fortgesetzt. Am Sonntag um 17 Uhr tritt der TVH beim Tabellenachten TV Mülheim an.

„Auf uns wartet ein sehr heimstarker Gegner mit drei Schlüsselspielern in ihren Reihen“, erklärt TVH-Trainer Jörg Ecker. Zum einen Torhüter Tobias Zelter, zum anderen Torjäger Max Zerwas, der in jedem Spiel für zehn Tore gut sei und zu den besten Torschützen der Liga zähle. Neben Zerwas müsse seine Mannschaft auch Rückraum Mitte Spieler Julian Vogt aus der Partie nehmen. „Gelingt uns das, dann ist schon etwas möglich“, sieht Ecker durchaus Chancen, dass sein TV Homburg für die unglückliche 26:27-Hinspielniederlage in eigener Halle Revanche nehmen kann.

Personell sieht es inzwischen beim abstiegsbedrohten Homburger Team wieder besser aus. Nachdem in den Pokalspielen fünf Spieler fehlten, zudem einige grippegeschwächt in die Begegnungen gingen, stehen bis auf Philipp Rauchschwalbe, der sich bei einem Umzug eine schwere Fingerverletzung zuzog und gut vier Wochen ausfallen wird, alle anderen Jungs zur Verfügung.



„Wir müssen einfach unsere Angriffe geduldig ausspielen, nicht überhastet abschließen, um damit dem Gegner die Chance zum Tempogegenstoß zu nehmen“, lautet Eckers Plan für ein erfolgreiches Abschneiden in Mülheim. In der Abwehr müsse sein Team so auftreten, wie in den letzten Spielen vor der kurzen Weihnachtspause. Die technischen Fehler, die sich der TVH im Pokal-Halbfinale zu viel leistete, müssten nun auf ein Minimum reduziert werden. „Wir wollen alles geben. Vielleicht gelingt uns dann sogar eine Überraschung mit einem Erfolgserlebnis“, blickt TVH-Coach Jörg Ecker zuversichtlich auf das Spiel seiner Mannschaft in der Schulsporthalle von Mülheim-Kärlich voraus.

(ha)