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DHB-Pokal: SV64 hat mit HBW Balingen das große Los gezogen

 Auf ein Wiedersehen mit Tim Burkholder dürfen die SV64-Anhänger in der Westpfalzhalle im Pokalspiel hoffen. Foto: mw/pma
Auf ein Wiedersehen mit Tim Burkholder dürfen die SV64-Anhänger in der Westpfalzhalle im Pokalspiel hoffen. Foto: mw/pma FOTO: mw/pma
Zweibrücken/Düsseldorf. Große Freude bei den Handballern des SV 64 Zweibrücken. Der Drittliga-Aufsteiger trifft am Mittwoch, 20 August, 20 Uhr in der 1. Runde des DHB-Pokals in der Westpfalzhalle auf den Erstligisten HBW Balingen/Weilstetten. Christian Gauf

Die Drittliga-Handballer des SV 64 Zweibrücken haben ein großes Los gezogen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Bullacher trifft am Mittwoch, 20. August, 20 Uhr, in der ersten DHB-Pokalrunde auf den Bundesligisten HBW Balingen /Weilstetten. Dies ist ein weiterer sportlicher Höhepunkt für die Zweibrücker nach dem Benefizspiel mit den All-Stars zum 50-jährigen Bestehen. Erstmals trifft der SV 64 in einem Pflichtspiel auf einen Erstligisten.

Während der turnusgemäßen Mitgliederversammlung der Handball-Bundesliga fand gestern Vormittag in Düsseldorf die Auslosung statt, und Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß hatte für die Zweibrücker ein "glückliches Händchen", wie es SV-Abteilungsleiter Christian Gauf treffend formulierte.

"Da hatten wir wirklich einmal unheimliches Losglück", freute sich auch SV-Trainer Bullacher nach der Bekanntgabe. Dabei dürfen die Zweibrücker vielleicht auf ein kurzfristiges Wiedersehen mit Tim Burkholder hoffen, der vom SV zur HBW Balingen /Weilstetten gewechselt ist.

Die 64er erwischten in der "Südgruppe" den letzten Erstligisten. Durch dieses Los wird der Sieg des Oberliga-Meisters im Saarlandpokal an Ostermontag sowohl sportlich als auch finanziell aufgewertet. Denn gegen den Erstligisten hoffen die 64er auf eine stimmungsvolle Atmosphäre in der Westpfalzhalle.

Die HBW Balingen-Weilstetten hatten in den vergangenen Wochen unfreiwillig für Schlagzeilen gesorgt. Denn die Balinger waren eigentlich aus der Ersten Liga abgestiegen. Im Zuge des Lizenzentzuges des HSV-Handball waren die HBW in der Bundesliga geblieben, ehe ihnen, nachdem ein unabhängiges Schiedsgericht der DKB Handball-Bundesliga dem HSV unter großen Auflagen doch noch die Lizenz erteilt wurde, doch wieder der Abstieg in die Zweitklassigkeit drohte.

Erst eine einstweilige Verfügung am vergangenen Montag beim Landgericht in Dortmund hat dafür gesorgt, dass die Balinger ihren Erstligaplatz zurückerhielten.

Weniger Losglück

Weniger Losglück hatte dagegen die Zweibrücker Frauenmannschaft als Saarland-Pokalsieger. Der Oberliga-Tabellenzweite um Trainer Martin Schwarzwald treffen am Samstag, 6. September, um 20 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle auf den Zweitligisten SV Allensbach (Bodensee).