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Fußball-Saarlandliga
Der FCH II kämpft gegen ein 1:5-Trauma

Mit Verdacht auf Kreuzbandriss musste Marco Philipp Wunn (vorne) in Quierschied vorzeitig ausgewechselt werden.
Mit Verdacht auf Kreuzbandriss musste Marco Philipp Wunn (vorne) in Quierschied vorzeitig ausgewechselt werden. FOTO: Markus Hagen
Homburg. So hoch verlor die Saarlandliga-Mannschaft letzte Saison bei der SV Elversberg II. Am Sonntag soll die Revanche her. Von Markus Hagen

(mh/red) Mit sieben Punkten nach drei Spieltagen der Saarlandliga ist die U 23 des FC Homburg gut aus den Startlöchern gekommen. Am Sonntag wartet um 15 Uhr mit der Partie in Landsweiler-Reden die SV Elversberg II als nächste Auswärtshürde. Ungern erinnert sich der FCH an die letzte Saison, als man bei der SV Elversberg II in St. Ingbert mit 1:5 verlor und dabei bereits nach nicht einmal zehn Minuten mit 0:3 zurück lag. Mittelfeldspieler Marco Philipp Wunn war im letzten Jahr im grün-weißen Trikot dabei. „Am Sonntag wollen wir uns natürlich ganz anders verkaufen, als in der letzten Saison.“ Da habe man als Aufsteiger Lehrgeld gezahlt. „Wir sind auch nach der tollen Rückrunde der letzten Saison reifer. Unser Kader ist qualitativ viel ausgeglichener und stärker besetzt“, rechnet sich der 20-Jährige einiges für die Partie bei der SVE II aus.

Wunn selbst muss noch zuschauen, nachdem er sich in der Partie der FCH-U 23 in Quierschied eine Innenbanddehnung im linken Knie zugezogen hatte. „Ich hatte schon Schlimmeres befürchtet.“ Sogar ein Kreuzbandriss stand im Raum. Inzwischen hat er das Rehatraining aufgenommen. „Am Montag will ich im Aufbautraining weiter arbeiten.“ Wenn alles gut gehe, könne er am nächsten Donnerstag wieder im Teamtraining dabei sein. Gut möglich, dass Wunn im darauffolgenden Heimspiel gegen die Sportfreunde Köllerbach im Aufgebot steht oder wieder Stammspieler ist.

Wunn, der beim FC Homburg seit dieser Saison eine Ausbildung zum Kaufmann im Büromanagement absolviert, trainiert mit dem Regionalligakader, spielt aber bei der Zweiten. „Das ist ideal für mich, oben bei der Ersten kann ich weiter viel lernen. Bei der Saarlandligamannschaft sammle ich viel Spielpraxis“, sagt Wunn. Diese Konstellation war auch ein Grund, weshalb er im letzten Jahr den 1. FC Saarbrücken in Richtung FC Homburg verließ.



Unterdessen hat Wunns Trainer bei der Zweiten, Andreas Sorg, Personalsorgen. Ihm stehen auch Valdrin Dakaj (Bildungsreise USA), Tim Krämer (Fußverletzung) und Niklas Doll (Hüfte) für die Partie gegen Elversberg nicht zur Verfügung. Sorgs Ausblick zum Spiel: „Elversberg ist mit zwei 4:1-Siegen sehr gut gestartet. Zuletzt haben sie nach einer 2:0-Führung mit 2:3 beim SV Rohrbach erstmals verloren.“ Die SVE habe eine starke Mannschaft, mit einer guten Mischung aus Talenten und erfahrenen Spielern. Zumindest wolle man der SVE das „Leben so schwer wie möglich machen“, erinnert sich Sorg nicht zu gerne an das 1:5 aus der letzten Saison.