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Kegeln
Dellfelder Jugendliche mit Licht und Schatten

Dellfeld. Bei der deutschen Jugend-Meisterschaft in Eppelheim landet das Kegelteam auf dem letzten Platz.

(red) Im Kegel-Teamwettbewerb der U14 männlich bei den Deutschen Meisterschaften trat in diesem Jahr wieder eine Dellfelder Jugendmannschaft an. Neben den Eigengewächsen Elias Sebald und Leon Brutsch wurde die Mannschaft ergänzt durch die Gastspieler Alexander Schmidt (SKC Monsheim), Ethan Krings (PSV Ludwigshafen) und Max Strassel (KV Pirmasens). Doch die niedrig angesetzten Erwartungen wurden nicht erfüllt. Außer Max Strassel, der sehr starke 446 Kegel spielte, blieben alle unter Normalform. Die Folge:  1421 Kegel und nur der zehnte und damit letzte Platz. Alexander Schmidt wurde nach 50 Wurf ausgewechselt und durch Leon Brutsch ersetzt, zusammen kamen sie auf 291 Kegel, Elias Sebald spielte 340 Kegel und Ethan Krings 344 Kegel. Es siegte VdK Aschaffenburg (1780 Kegel) vor dem KV Eppelheim (1722 Kegel) und VWSK Wiesbaden (1655 Kegel).

Elias Sebald hatte sich als Dritter der Landesmeisterschaften auch für den Einzelwettbewerb qualifiziert. Dort kam er erneut nicht wie gewohnt zurecht und belegte mit 339 Kegeln nur Platz 19. Er verpasste damit die Qualifikation für das Finale der besten Zwölf deutlich. Hier siegte in einem starken Wettbewerb Felix Schauroth (SV 97 Rudersdorf) mit 950 Kegeln vor den ergebnisgleichen Adrian Rupp (KV Eppelheim) und Raphael Spalding (VdK Aschaffenburg), die beide 937 Kegel erzielten.

Am DM-Schlusstag hatte Maurice Dufour seinen Auftritt beim Jugend-Championat der U10. Er zeigte eine starke Vorstellung und kam mit persönlicher Bestleistung von 474 Kegeln auf den 8. Platz. Wenn er nicht ein paar Fehlwürfe zu viel gemacht hätte, hätte er die 500er-Schallmauer durchbrechen können. Diesen Wettbewerb gewann Felix Rapp (VdK Aschaffenburg) mit 593 Kegeln klar vor Fabian Wößner (KV Ettlingen, 536 Kegel) und Fabian Rupp (KV Eppelheim, 524 Kegel). Die Dellfelder Jugendliche mit den besten Aussichten, Sabina Stöckle (U14), die auch für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert war, konnte aufgrund einer Klassenfahrt nicht teilnehmen. Die Chancen standen gut, weit vorne zu landen. Jetzt muss sie ihren Angriff auf das Podest aufs nächste Jahr verschieben.