| 20:28 Uhr

Nachholspiel
Das rettende Ufer ist nah, aber noch nicht erreicht

Viel Durchschlagskraft wird heute Abend für die SGR um Tobias Leonhard (links) beim FC Speyer nötig sein.
Viel Durchschlagskraft wird heute Abend für die SGR um Tobias Leonhard (links) beim FC Speyer nötig sein. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Rieschweiler. Fußball-Verbandsligist SG Rieschweiler muss heute nach Speyer. Von Svenja Hofer

Lange Zeit, die ärgerliche Niederlage vom Wochenende zu verarbeiten, hat die SG Rieschweiler nicht. Nur zu gerne hätte der Fußball-Verbandsligist die drei wichtigen Punkte zum Klassenverbleib gegen Fußgönheim mitgenommen. Die SGR stand sich jedoch selbst im Weg. „Nach dem Sonntagsschuss zum 0:1 waren wir haushoch überlegen“, erklärt Trainer Björn Hüther. Doch es sei wieder alles zusammengekommen. „Wir haben uns vorm leeren Tor sogar selbst angeschossen.“ Doch schon heute Abend, 19.30 Uhr, hat die SGR in ihrem letzten Nachholspiel beim Vierten in Speyer die Chance, den Ausrutscher auszubügeln und das Punktekonto aufzustocken. Doch obwohl das für den Zwölften, der mit 39 Zählern nur einen Platz vor einem möglichen Abstiegsrang liegt, noch dringend notwendig ist, bleibt Hüther gelassen. „Es sind drei Spiele vor Schluss noch fünf Mannschaften hinter uns“, betont er. Selbst mit den derzeit 39 Zählern sei in der Liga noch nie jemand abgestiegen. „Und ich gehe davon aus, dass wir noch Punkte holen werden.“ Weniger gelassen bleibt Hüther, wenn er auf das Restprogramm der direkten Konkurrenz blickt. Denn Bienwald und Pirmasens II absolvieren ihre letzten Nachholpartien erst in der kommenden Woche – und damit nur einen Spieltag vor Schluss. Für die SGR war das „verständlicherweise“ nicht möglich, da die Speyrer am letzten Spieltag frei haben und somit nach Pfingsten bereits in der Pause sind. „Das ist für mich absolute Wettbewerbsverzerrung.“

Unabhängig davon müsse seine Elf aber einfach konsequenter ihre Chancen nutzen, um zu punkten. Und das vor allem gegen die kompakt stehenden und offensiv zudem stark besetzten Speyrer. „Für die geht es um nichts mehr, die können befreit aufspielen“, macht Hüther klar, dass es mit seinem eng besetzten Kader an einem Mittwochabend keine leichte Aufgabe wird.