| 19:09 Uhr

Das Heilbronner Bollwerk knacken

 Am Boden hatten die Hornets um Ryan McDonald (rechts) den Schwenninger ERC beim 18:2 im Hinspiel. Heute Abend starten die Zweibrücker bei den Fire Wings in die Restsaison. Foto: Marco Wille/pmz
Am Boden hatten die Hornets um Ryan McDonald (rechts) den Schwenninger ERC beim 18:2 im Hinspiel. Heute Abend starten die Zweibrücker bei den Fire Wings in die Restsaison. Foto: Marco Wille/pmz FOTO: Marco Wille/pmz
Zweibrücken. Nach ihrer kurzen Winterpause steigen die Hornets bereits heute Abend in die Restrunde der Eishockey-Regionalliga ein. Für den Tabellenzweiten um Trainer Tomas Vodicka steht zunächst die Auswärtspartie beim Schwenninger ERC auf dem Programm. Am Doppelspieltag geht es am Sonntag dann zuhause bereits mit dem Spitzenspiel gegen die Eisbären aus Heilbronn weiter. Svenja Hofer

Lange Anlauf nehmen im neuen Jahr ist nicht drin für die Zweibrücker Hornets. Gleich am ersten Januar-Wochenende startet der Eishockey-Regionalligist mit einem Doppelspieltag in die Restsaison. Dabei ist es das Ziel des Tabellenzweiten, den Anschluss zum zwei Punkte besser platzierten Spitzenreiter EHC Eisbären Heilbronn nicht zu verlieren. Selbst in der Hand hat das das Team von Neu-Trainer Tomas Vodicka, der mit drei Siegen aus drei Spielen bislang eine makellose Bilanz aufweist, am Sonntagabend, 19 Uhr, wenn die Eisbären gleich zum Spitzenspiel in der Zweibrücker Peter-Cunningham-Memorial-Arena zu Gast sind. An genau dieser Stelle mussten die Hornets nach dem entscheidenden Playoff-Finalspiel (3:5) der vergangenen Saison den Heilbronnern zum Titel gratulieren. Und auch im ersten Aufeinandertreffen der neuen Meisterschaftsrunde unterlag der EHC dem amtierenden Meister 4:7. Gegen den Spitzenreiter dürfe sich die Vodicka-Truppe nicht so viele vergebene Chancen leisten wie bisher. Auch die Defensive müsse ordentlich arbeiten, denn "bisher bekommen wir noch zu viele Gegentore", moniert der Coach. Doch in der Spielpause - die Mannschaft hat auch zwischen Weihnachten und Silvester trainiert - habe er mit den Jungs an den Schwachpunkten gearbeitet. Zudem tatktische Varianten einstudiert. "Wenn wir so spielen, wie wir trainiert haben, dann gewinnen wir", erklärt Vodicka ein Mittel, die Eisbären zu knacken. "Zumal auch die Heilbronner nicht unschlagbar sind", wie die bisher zwei Saisonniederlagen zeigten. "Und wir sind komplett", betont Vodicka, der von seinen Spielern offensiv wie defensiv Aggressivität verlangt.

Und das auch bei der vermeintlich leichteren Aufgabe zum Start ins neue Sportjahr bereits heute Abend um 20 Uhr beim Vorletzten Schwenninger ERC. Auf dem 18:2-Hinspielerfolg dürften sich die Hornets nicht ausruhen und den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zumal die Neckarstädter im ersten Aufeinandertreffen in Zweibrücken mit Ausfällen zu kämpfen hatten. Beide Torhüter hatten sich in dem Spiel verletzt, ein Feldspieler musste aushelfen. "So einfach werden sie es uns dieses Mal sicher nicht machen", betont Tomas Vodicka. Schon gar nicht in der heimischen Helios-Arena. "Die werden sicher auch komplett sein dieses Mal", schätzt er.

"Wir gehen ohne großen Druck in diese Partie, wissen aber, dass wir punkten müssen, um den Anschluss an Tabellenplatz vier nicht aus den Augen zu verlieren", betont Schwennings Trainer Kevin Apelt. Dieser vierte Platz würde zu den Playoff-Spielen berechtigen. Auf dem besten Weg dorthin sind die Hornets, die bei zwei Spielen weniger bereits fünf Zähler mehr auf dem Konto haben als der Tabellendritte SC Bietigheim-Bissingen. "Nur" die Playoffs reichen den Hornets allerdings nicht. "Wir wollen auf jeden Fall ins Finale", erklärt Vodicka selbstbewusst.



Da bei den Spitzenspielen der Hornets erfahrungsgemäß viel los ist in der Ice-Arena, weist der EHC darauf hin, dass für das Spiel am Sonntag 19 Uhr gegen den Tabellenführer Heilbronn. noch Karten im Vorverkauf zu haben sind. Diese gibt's bei Edeka Ernst im Hilgardcenter oder im Arena-Shop direkt in der Eishalle, teilt der Verein mit.