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Leichtathletik
Christin Hussong wird Zweite in Jenaer Wind-Lotterie

Jena. Europameisterin Christin Hussong vom LAZ Zweibrücken hat am Samstag beim 4. Internationalen Speerwurf-Meeting in Jena den zweiten Platz belegt. "Ich habe nicht zu 100 Prozent sauber geworfen. Sonst wäre es weiter gegangen. Von Martin Wittenmeier

Leider passt noch nicht alles zusammen", sagte Hussong nach dem Wettkampf mit einem Weltklasse-Feld, in dem inklusive ihr fünf 67-Meter-Werferinnen standen.

„Das war heute schon sehr, sehr schwer zu werfen. Man wusste nicht, wie der Wind in der Höhe ist, wo wir werfen. Von daher bis ich mit meiner Weite echt zufrieden“, sagte die 25-Jährige aus Zweibrücken. Die Europameisterin, die im vergangenen Jahr mit 63,64 Metern die Meeting-Bestweite geworfen hatte, sah lange wie die sichere Siegerin aus. Bei wechselnden Winden flog ihr Speer gleich im ersten Wurf auf 62,40 Meter. An der Weite biss sich die Konkurrenz lange die Zähne aus, bis die Weißrussin Tatsiana Khaladovich noch einen draufsetzte und den Speer in ihrem letzten Versuch auf 62,93 Meter schleuderte. Den dritten Platz belegte die Inderin Annu Rani (60,46 m).