| 23:23 Uhr

Rückschlag für die Hornets
Chancen auf Playoff-Platz schwinden

Mit seinen zwei Treffern hielt Brad Cuzner die Hornets im Rennen, es reichte aber nicht zum so wichtigen Sieg.
Mit seinen zwei Treffern hielt Brad Cuzner die Hornets im Rennen, es reichte aber nicht zum so wichtigen Sieg. FOTO: Marco Wille / Marco Wille; www.marcowille.de
ZWeibrücken. Eishockey-Regionalliga: Nach der 4:6-Heimpleite gegen Ravensburg ist der EHC Zweibrücken zum Siegen verdammt. Von Svenja Hofer

Ernüchterung bei den Hornets. Die 4:6 (0:2/2:2/2:2)-Niederlage des EHC Zweibrücken am Sonntagabend gegen den EV Ravensburg bedeutet im Kampf um die Playoff-Plätze in der Eishockey-Regionalliga Südwest einen herben Rückschlag (wir berichteten). Da die vor dem Tabellenfünften liegende Konkurrenz punktete, beträgt der Rückstand der Hornets auf den erhofften vierten Rang, den mit einem Spiel weniger derzeit der ESC Hügelsheim innehat, bereits vier Zähler. Fünf Partien bleiben den Zweibrückern in der Hauptrunde nun, um den Sprung in die ersehnte Finalserie um den Titel doch noch zu schaffen. Doch es wird schwer für den amtierenden Meister.

„Die Punkte gegen Ravensburg waren Pflicht, die hatten wir eingerechnet“, ist Trainer Tomas Vodicka noch immer verärgert. „Jetzt müssen wir die woanders holen. Wir müssen alle fünf verbleibenden Spiele gewinnen – da bleibt uns gar nichts anderes übrig“, betont der Hornets-Coach, der nach der Pleite am Sonntag etwas ratlos war. „Es ist schwer zu sagen, woran es gelegen hat. Die Chancen waren da, sogar zum 2:0 oder 3:0, da sind wir mehrmals alleine vorm gegnerischen Torwart – man muss sie allerdings auch reinmachen.“ Das gelang den Zweibrückern im ersten Abschnitt am Sonntagabend allerdings nicht. Ganz im Gegenteil. Während die Gastgeber den Puck nicht im gegnerischen Gehäuse unterbekamen, traf Ravensburg durch Simon Heckenberger und Johann Katjuschenko kurz vor Ende des Drittels doppelt (18., 19.). Mit diesem 0:2-Rückstand ging es für den EHC in die erste Pause.

Nach dem Anschlusstreffer durch Maximilian Dörr (26.) keimte nochmal Hoffnung auf, dem Spiel eine Wende geben zu können. Doch die machte Ravensburgs Lubos Sekula nur eine Minute später mit dem Treffer zum 3:1 schon wieder zunichte. Zwar brachte Dörr (36.) die Hornets erneut auf ein Tor heran. Aber wieder gelang es den Gästen durch Louis Delsor, den alten Abstand herzustellen. „Uns fehlte auch etwas das Glück“, erklärte Vodicka. Zwei, drei Mal landete der Puck nur am Pfosten. „Aber wir dürfen keine Ausreden suchen, die Chancenverwertung war einfach zu schlecht.“



So gelang es den Hornets auch im Schlussdrittel nicht mehr, das Spiel gegen den Tabellensechsten noch zu drehen. Brad Cuzner mit seinen beiden Treffern zum 3:4 (44.) und 4:5 (53.) hielt das Fünkchen Hoffnung immer noch am Leben. Doch die Ravensburger schafften es, die Gastgeber auf Abstand zu halten. Katjuschenko und Heckenberger sicherten dem EV mit den Treffern fünf und sechs schließlich den umjubelten Auswärtssieg in der Zweibrücker Peter-Cunningham-Arena.

„Wir haben es nicht mehr selbst in der Hand“, macht Vodicka klar, dass die Zweibrücker im Kampf um den Einzug in die Playoffs auf Ausrutscher der Konkurrenz – vor allem aus Eppelheim und Hügelsheim – angewiesen sind. Zuallererst, das betont Tomas Vodicka, müsse seine Mannschaft aber ihre Hausaufgaben machen und alle fünf ausstehenden Partien erst einmal gewinnen. Das Restprogramm der Hornets beginnt an diesem Freitag, 20 Uhr, mit dem Auswärtsspiel in Schwenningen. Es folgen die Partien beim ESC Hügelsheim am 27. Januar, einen Tag später zuhause gegen EKU Mannheim, am 4. Februar bei den Eisbären in Heilbronn sowie am 11. Februar zuhause gegen den EC Eppelheim.