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| 23:13 Uhr

Chance, magere Bilanz aufzubessern

Homburg. Die 60-Punkte-Marke wollte der FC Homburg nach der Winterpause noch knacken. Davon ist das Fußball-Regionalligateam von Trainer Jens Kiefer mit derzeit 35 Zählern weit entfernt. Heute Abend soll im Nachholspiel gegen Freiburg der Dreier her. Markus Hagen

Nicht nach Wunsch läuft es nach der Winterpause für den FC Homburg . Vor dem Nachholspiel in der Fußball-Regionalliga heute Abend, 18.30 Uhr, gegen die U23 des SC Freiburg fällt die Zwischenbilanz der Grün-Weißen neun Spiele vor Saisonende mit Platz neun und 35 Punkten ernüchternd aus. Die Ansprüche angesichts eines Etats von rund 2,2 Millionen Euro und den Vorgaben des Vereinsvorstandes sowie Trainer Jens Kiefer waren höher. Dieser formulierte im Januar für die Restsaison noch das Ziel: "60 Punkte und den einen oder anderen Platz vom Siebten nach oben zu klettern."

Gut drei Monate später sind diese Ziele fast unerreichbar. "Wir haben uns das ganz anders vorgestellt", betont Kiefer und verweist damit auch auf seine personellen Probleme, die sich schon seit Monaten durchziehen. "Wenn man immer wieder mit einer anderen Abwehrformation antreten muss, macht sich dies schon bemerkbar." So gelangen aus den zurückliegenden sieben Spielen bei fünf Niederlagen nur zwei Siege.

Es hake von hinten bis vorne. Und daran wird sich in personeller Hinsicht so schnell auch nichts ändern. Auch heute Abend muss Kiefer seine Formation wieder ändern. André Kilian sah in Walldorf die fünfte Gelbe Karte, ist ebenso gesperrt wie Jan Eichmann. Fraglich ist der Einsatz von Marco Gaiser, der sich einen Finger ausgekugelt hatte. "Ich bin im Trikot meines Gegenspielers hängen geblieben", schildert Gaiser, der noch am Abend operiert wurde. Der Winterneuzugang will heute unbedingt dabei sein. Sein Trainer ist sich noch nicht sicher: "Sein Einsatz wird sich wohl erst kurz vor dem Spiel entscheiden." Steven Kröner, in Walldorf aufgrund seiner zehnten Gelben gesperrt, ist wieder in der Anfangsformation, wie auch der zuletzt gesperrte Marc Gallego. Im Tor wird trotz seines Patzers in Walldorf David Buchholz bleiben. "Es ist so besprochen, dass nach Trautner nun er einige Spiele in Folge absolviert", erklärt Kiefer, der über die missliche Personalsituation nicht mehr klagen wolle: "Ich bin das längst gewohnt, dass ich immer wieder mit einer anderen Elf beginnen muss." Klar sei aber, dass sein Kader genügend Qualität hat, um gegen die Freiburger, denen im Abstiegskampf das Wasser bis zum Hals steht, einen Heimsieg einzufahren. Und obwohl die Grün-Weißen im Mittelfeld der Tabelle angekommen sind, nach vorne und hinten nicht mehr viel passieren kann, ist sich Mittelfeldmann Gallego sicher, dass sich das Team immer wieder motivieren kann: "Wir sind Profi genug und schenken nichts ab. Es muss für uns immer Anreiz sein, die optimale Punktausbeute einzufahren."