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Tischtennis-Bundesrangliste
Bundesliga-Konkurrenz zu stark für Elena Süs

 Eine Nummer zu groß waren die Gegnerinnen für Elena Süs vom Pfalzligisten TTC Riedelberg bei der Top-48-Bundesrangliste.
Eine Nummer zu groß waren die Gegnerinnen für Elena Süs vom Pfalzligisten TTC Riedelberg bei der Top-48-Bundesrangliste. FOTO: red / Martin Wittenmeier
Duisburg. Tischtennis: Riedelberger Pfalzligaspielerin scheidet bei Top-48-Bundesrangliste in der Vorrunde aus. Tanja Krämer aus Merzalben gewinnt den Titel.

Elena Süs vom TTC Riedelberg, Vertreterin des Pfälzischen Tischtennisverbandes (PTTV), ist beim Top-48-Bundesranglistenturnier in Duisburg in der Vorrunde ausgeschieden. Siegerin wurde am Wochenende die Merzalberin Tanja Krämer vom Bundesligisten TV Busenbach.

Drei Spielerinnen aus den Bundesligen waren in der Vorrundengruppe von Elena Süs vertreten. Die Käshoferin Süs traf mit der 15-jährigen Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim), Julia Kaim vom Bundesligisten SV Böblingen und Sarah Mantz vom bayrischen TSV Schwabhausen gleich auf ein Trio von jungen talentierten Spielerinnen. So holte die quirlige Bondareva in diesem Jahr bei der Jugend-EM (U 18) Gold im Doppel sowie Bronze im Einzel und Mixed. „Da geben kleine Fehler den Ausschlag“, meinte Süs, die in den ersten beiden Durchgängen gegen die 15-jährige Europameisterin nur mit 9:11 und 10:12 unterlag. „Das war knapper als gedacht“, meinte Süs anschließend. Gleiches Schicksal ereilte sie gegen Sarah Mantz. Süs besiegte in ihrer dritten Turnierpartie Nachwuchsspielerin Meng Li. Überraschend deutlich mit 3:0-Sätzen schlug sie die Verbandsoberligaspielerin vom TTG Bingen/Münster/Sarmsheim. Meng Li spielt oftmals über dem Tisch und setzt auf ihr Konterspiel. Auf der Vorhand hat sie einen Belag mit kurzen Noppen.

Chancenlos war Süs dann gegen Julia Kaim. In der Partie gegen Selina Wiggers vom Oberligisten SC BW Ottmarsbocholt (Westfalen) spielte sie nicht auf ihrem Niveau „Da ging dann gar nichts mehr“, meinte Süs zur Abschlusspartie gegen die Westfälin, nach der sie als Gruppenfünfte ausgeschieden war.



Siegerin bei den Damen wurde erwartungsgemäß Tanja Krämer (TV Busenbach). Die Vorrunde war wenig problembehaftet, zumindest von ihren Gegnerinnen her. Denn das Spielgerät aus Plastik war eine größere Hürde. „Das war nicht so prickelnd“, erklärte Krämer, die mit dem rotationsarmen Ball ihre liebe Mühe hatte. Dennoch siegte sie zum Auftakt fünfmal deutlich. Viermal gar mit 3:0, nur gegen Janine Hanslick vom bayerischen TuS Fürstenfeldbruck lag sie nach schlechten Auftakt mit 0:1 im Rückstand. Im Finale siegte die 29-fache Nationalspielerin gegen Jennie Wolf vom Zweitligisten TTC 1946 Weinheim mit 4:1 (11:5/11:5/8:11/11:6/14:12)-Sätzen und heimste neben dem Titelgewinn auch noch die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft ein.

Der Herrenvertreter des PTTV, Cornelius Martin (TSG Kaiserslautern), wurde nach 3:2-Erfolgen überraschend Zweiter seiner Vorrundengruppe. Der 15-Jährige kam dadurch in die Zwischenrunde, wo er Balazs Hutter (SV Brackwede) in sieben Sätzen unterlag und so die K.o.-Phase nur knapp verpasste.