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Verbandsliga Nord-Ost
Bliesmengen liegt in Lauerstellung

 Zwei Teams, die sich derzeit um die Tabellenführung in der Verbandsliga Nord-Ost streiten: Steffen Hassler (links), der mit Rohrbach die Liga anführt, und Peter Luck, der mit seinem SVB auf Platz zwei lauert.
Zwei Teams, die sich derzeit um die Tabellenführung in der Verbandsliga Nord-Ost streiten: Steffen Hassler (links), der mit Rohrbach die Liga anführt, und Peter Luck, der mit seinem SVB auf Platz zwei lauert. FOTO: redd / Degott
Bliesmengen/Bolchen. Verbandsliga Nord-Ost: Der Tabellenzweite erwartet am Sonntagnachmittag den Nachbarn SG Ballweiler zum Derby.

Es läuft rund beim SV Bliesmengen-Bolchen, dem Tabellenzweiten der Verbandsliga Nord-Ost. Das Team von Trainer Patrick Bähr liegt nur noch einen Punkt hinter Spitzenreiter Rohrbach und wartet gespannt auf das Lokalderby am Samstag um 16.30 Uhr gegen den Nachbarn SG DJK Ballweiler-Wecklingen/SV Wolfersheim.

Am vergangenen Spieltag verpassten die Bliesmenger die mögliche Tabellenführung. Mit 3:1 lag man im Spitzenspiel beim Tabellenvierten FC Freisen bereits vorne. Am Ende reichte es zu einem 4:4, und mit den vergebenen zwei Zählern wurde auch Rang eins verpasst. SVB-Coach Patrick Bähr meinte: „Nach der Zwei-Tore-Führung haben wir den Sieg abgegeben, aber aufgrund des Spielverlaufs ging die Punkteteilung in Ordnung.“ Beim Stand von 4:4 habe Freisen sogar die Großchance zum 5:4 vergeben. Nach sechs Siegen in Folge habe man dann zumindest einen Punkt geholt. Am Samstag soll die Heimserie gegen den Nachbarn aus Ballweiler fortgesetzt werden. Bähr erwartet ein offenes Spiel zwischen zwei offensiv ausgerichteten Mannschaften. „Ich gehe von einem interessanten Spiel aus, das beide Teams gewinnen wollen.“ Personell muss Bähr weiter auf Kevin Müller, Tobias Isengard und Marvin Peter verzichten. Fraglich ist der Einsatz von Patrick Vitt (Leiste) und Max Hess (Knie). Bliesmengen rechnet mit einer Kulisse von 300 bis 400 Fans.

Die SG Ballweiler setzte sich zuletzt sicher in ihrem Heimspiel gegen das Schlusslicht aus Hangard mit 6:0 durch. „Wir haben nach schleppendem Beginn das Spiel dominiert und auch in der Höhe verdient gewonnen“, erklärte SG-Spielertrainer Marco Meyer rückblickend. Nun gilt das Augenmerk auf das mit Spannung erwartete Derby beim SV Bliesmengen/Bolchen. „Einen Punkt sollten wir schon mitnehmen, um den Anschluss nach oben zu halten. Bliesmengen wird bestens motiviert antreten, trotz der verpassten Tabellenführung.“ Auf Steffen Sand und Matthias Baumann wird der Tabellensechste verzichten müssen. Beide Spieler sind in Urlaub. Auf Mustafa Khan wird man nach einem Armbruch verzichten müssen.



 Auf dem besten Weg zum Ziel Klassenerhalt befindet sich Aufsteiger FSV Jägersburg II. Mit dem jüngsten 2:0-Heimsieg gegen den SV Merchweiler holte das Team von Trainer Tim Harenberg zehn Punkte aus den letzten vier Spielen. „Aufgrund der zweiten Halbzeit ging unser Sieg auch in Ordnung“, freute sich Harenberg, dass sein Team nun auch auf eigenem Platz erfolgreich spielt. Jägersburg verbesserte sich auf Platz neun vor dem VfB Theley, zu dem man am Sonntag um 14.30 Uhr an den Schaumberg reist. Nicht nur tabellarisch sieht Harenberg eine Begegnung, in der „beide Mannschaften auf Augenhöhe liegen“. Nach den vielen Punkterfolgen zuletzt gegen die Spitzenmannschaften, wolle man nun gegen die Teams aus dem Mittelfeld in den nächsten Wochen nachlegen. Nach dem Spiel gegen Theley warten mit Palatia Limbach, dann mit der SG Schiffweiler und dem Schlusslicht Hangard noch die beiden Kellerkinder auf den FSV II. „Wenn wir unsere kleines Erfolgsserie bis zur Winterpause fortsetzen können, können wir weiter nach oben schauen“, meint Harenberg.

Dies kann man bei Palatia Limbach nicht behaupten. Mit 0:2 verlor man zuletzt beim VfL Primstal II. Das Team von Trainer Alexander Ogorodnik liegt nur auf Platz zwölf und damit unter seinen Möglichkeiten. Der Palatia-Coach hadert mit der unkonstanten Spielweise seiner Mannschaft, bei es nur phasenweise läuft. Fehler in der Defensive werden immer wieder von den Gegnern ausgenutzt. „Vorne machen wir einfach zu wenig aus unseren Möglichkeiten“, sagt Ogorodnik. Am Sonntag um 14.30 Uhr treffen die Limbacher zuhause auf den Ligasiebten SG Thalexweiler-Alschbach. „Wir müssen uns auf jeden Fall steigern, wenn wir gewinnen wollen“, blickt Ogorodnik voraus.