| 23:08 Uhr

Verbandsliga Nord-Ost
Bliesmengen-Bolchen schielt auf Platz eins

Die zweite Mannschaft des FSV Jägersburg um Lars Wagner (lila Trikot) will dem Tabellendritten SV Bliesmengen/Bolchen am Wochenende ein Bein stellen.
Die zweite Mannschaft des FSV Jägersburg um Lars Wagner (lila Trikot) will dem Tabellendritten SV Bliesmengen/Bolchen am Wochenende ein Bein stellen. FOTO: Markus Hagen / Hagen
Bliesmengen. Mit einem Sieg bei Aufsteiger FSV Jägersburg II will der SVB den Druck auf Marpingen und Rohrbach erhöhen, die noch einen Punkt vor dem Team von Trainer Patrick Bähr liegen. Von Markus Hagen

Mit dem 4:0-Auswärtssieg beim Tabellenfünften SV Habach konnte der SV Bliesmengen/Bolchen nicht nur drei Punkte im Spitzenspiel holen, sondern selbst seine gute Ausgangsbasis für den weiteren Saisonverlauf in der Verbandsliga Nord-Ost legen. Der SVB mit seinem Trainer Patrick Bähr mischt als Tabellendritter weiter ganz oben mit und hat die Auftsiegsplätze weiter im Blick.

„Der Sieg in Habach war verdient, weil wir einfach gut gespielt haben“, meint Bähr rückblickend. Am Sonntag beginnt nun offiziell die Punktrunde nach der Winterpause. Mit dem Spiel auf dem Kunstrasen im Alois-Omlor-Sportpark beim Aufsteiger FSV Jägersburg II steht für den SVB erneut ein Auswärtsspiel auf dem Programm. „Mit insgesamt drei Punkten aus den Partien in Habach und nun in Jägersburg wäre ich einverstanden gewesen. Klar ist aber auch, dass wir beim FSV nicht so einfach die Punkte abschenken werden“, betont Bähr. Die Aufgabe scheint lösbar. Zum einen, weil Jägersburg auf Platz neun steht, zum anderen, weil das Team von Trainer Tim Harenberg sein Nachholspiel beim Kellerkind Hangard überraschend mit 0:3 verlor. „Diese Niederlage macht die Aufgabe aber nicht einfacher. Jägersburg hat etwas gut zu machen.“ Einige Ausfälle muss der SVB verkraften. So fallen Patrick Vitt (Muskelverletzung), Matthias Munz (Knie), Rouven Brocker (Bänderdehnung) und Erik Maßfelder (Meniskus) aus.

Auch die SG Ballweiler-Wecklingen/Wolfersheim liegt gut im Rennen um die ersten Plätze. Nach dem 4:1-Erfolg im Nachholspiel gegen den VfL Primstal II rangiert die SG als Vierter nur drei Punkte hinter Spitzenreiter SG Marpingen-Urexweiler. Den jüngsten Heimsieg über Primstal bezeichnet Spielertrainer Marco Meyer als verdient. „Wir haben über 90 Minuten sehr konstant gespielt.“ Am Sonntag steht die Auswärtsaufgabe beim Tabellensiebten SG Thalexweiler-Aschbach auf dem Plan, ein Gegner, den das Team in keiner guten Erinnerung hat. Schließlich verlor die SG am dritten Spieltag ihr Heimspiel gegen die Elf aus Thalexweiler mit 0:6. David Fuhl, Daniel Rebmann, Jonas Weber und Mustafa Khan stehen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.



Tim Harenberg, Trainer des FSV Jägersburg II, ärgerte sich nach der 0:3-Niederlage in Hangard. Zum einen hatte man sich beim damaligen Schlusslicht mehr ausgerechnet, zum anderen zeigte man sich über unglückliche Entscheidungen erbost. „Der Schiedsrichter hat uns doch ganz schön benachteiligt“, stellte der Coach fest. Unter anderem habe er einem klaren Kopfballtreffer von Florian Steinhauer beim Spielstand von 0:0 die Anerkennung verweigert. „In der zweiten Halbzeit fehlte uns aber schon die Durchschlagskraft in der Offensive.“ Das müsse sich für die Partie am Sonntag um 15 Uhr gegen den Ligadritten Bliesmengen ändern, wenn man nicht mit leeren Händen dastehen wolle. Der SVB sei aber eine sehr starke Mannschaft, die zu Recht ganz oben mitspiele. „Wir freuen uns auf das Spiel.“ Man habe nichts zu verlieren. Einige Fragezeichen stehen wegen Verletzung oder Erkrankung hinter Lukas Schmitz, Julian Schneider und Niklas Weidmann.

Beim Palatia Limbach war man mit der Vorbereitung auf die Restsaison nicht zufrieden. Nun wartet im ersten Punktspiel nach der Pause mit dem Auswärtsspiel beim Spitzenreiter SG Marpingen-Urexweiler eine schwere Aufgabe. Trainer Alexander Ogorodnik: „Wir fahren ohne Druck dorthin, weil niemand mit uns rechnet.“ Im Kampf um den Klassenverbleib sei man noch lange nicht aus dem Schneider. Zu den ersten Abstiegsplätzen liegen nur sechs Punkte. Limbach muss also in den nächsten Wochen noch weiter punkten. Bei Tabellenführer Marpingen am Sonntag aber wahrscheinlich noch nicht.