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Beim TSC Zweibrücken zahlt sich die Geduld aus

Landesliga West. Erst am neunten Spieltag gewann der TSC Zweibrücken das erste Spiel in der Saison. Trainer, Mannschaft und Verein blieben dennoch ruhig. Geduldig wurde an den Fehlern gearbeitet. Das zahlt sich aus. Drei der vier letzten Spiele gewann der TSC. Fritz Schäfer

Und bei der 1:2-Niederlage bei Eintracht Bad Kreuznach vor drei Wochen war der Aufsteiger dem Tabellenzweiten ebenbürtig und erntete Lob vom Gegner für das gute Spiel. Auch nach dem 3:0-Sieg in Nanzdietschweiler gab es Komplimente für den TSC. "Und in dem Spiel auch drei Punkte", freut sich TSC-Trainer Sanel Nuhic über den Erfolg. "Jetzt können wir am Sonntag (15 Uhr) gegen Hermersberg den Anschluss schaffen."

Diese Chance möchte der TSC nicht verpassen. Seine Mannschaft müsse ihre spielerischen Fähigkeiten abrufen. Auch die Einstellung und der Wille müssten im Spiel auf dem Hartplatz an der Wattweilerstraße gegen den Rivalen von der Sickingerhöhe stimmen.

"In dem Spiel werden wieder Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden", vermutet Nuhic. Hermersberg liegt mit vier Punkten mehr zwei Plätze vor dem TSC. "Auf den Platz schaue ich jetzt noch nicht. Wir schauen von Spiel zu Spiel."

Dabei schaut Sanel Nuhic noch einmal gerne auf das Spiel am vergangenen Wochenende in Nanzdietschweiler zurück. "Die ersten 20 Minuten waren die besten nach unserem Aufstieg in die Landesliga ." Die Mannschaft habe an die guten fußballerischen Leistungen der letzten beiden Jahre angeknüpft. Wenngleich Nuhic auch in der Phase die vielen vergebenen Chancen beklagte. Aber der seit Wochen in einer guten Form befindliche René Müller erlöste den Trainer mit zwei Toren.