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Halle geschlossen
Bei Keglern der KSG Bexbach gehen die Lichter aus

Bexbach. Nach Hallenschließung meldet Verein alle Mannschaften vom Ligenbetrieb ab. Von Wolfgang Keller

(ke) Bitteres Aus des Kegelsports in Bexbach: Der Vorstand der KSG hatte alle Mitglieder zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Zu der auch ein Großteil der Mitglieder des seit 48 Jahren existierenden Vereins erschienen waren. Grund der Versammlung war die Schließung der Höcherberg-Halle durch die Stadt Bexbach. Wovon mit der Vierbahnanlage in den Kellerräumen der Halle eben auch die Heimstätte der Bexbacher Kegelmannschaften betroffen ist.

Zu Beginn der Versammlung informierte der erste Vorsitzende der KSG, Markus Weihmann, die Anwesenden über den aktuellen Stand der Verhandlungen zwischen der KSG und dem Stadtrat von Bexbach, mit Bürgermeister Thomas Leis an der Spitze. Nach Beendigung seiner Ausführung entbrannte unter den Mitgliedern des Kegelclubs eine rege Diskussion über das Verhalten des Stadtrates, für das die KSG-Mitglieder schon über Wochen und Monate hinweg kein Verständnis haben.

Da sie jedoch nicht umhin kamen, der Realität ins Auge zu blicken, fasste die Mehrheit der Versammlung schweren Herzens den Entschluss, dem Sportverband Saarländischer Kegler (SSK) mitzuteilen, dass die KSG Bexbach alle aktiven Mannschaften von der am ersten September-Wochenende beginnenden Saison der Ligenrunde zurückzuziehen. Dieser Schritt musste gewählt werden, damit für die KSG-Kegler, die ihrem Sport weiterhin nachgehen wollen, die Möglichkeit geboten wird, sich vor Saisonbeginn noch einem neuen Verein anzuschließen, teilte der Vorstand mit. Für das Sportkegeln in Bexbach sind damit die Lichter ausgegangen, und ein weiterer Bexbacher Verein ist von der Bildfläche verschwunden.