| 20:15 Uhr

Basketball-Landesliga
Schwächephase bringt VTZ nicht aus Konzept

 Tim Burkholder (links) erzielte beim Heimsieg gegen Ludwigshafen 20 Punkte für die Landesliga-Basketballer der VTZ.
Tim Burkholder (links) erzielte beim Heimsieg gegen Ludwigshafen 20 Punkte für die Landesliga-Basketballer der VTZ. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Basketball-Landesliga: Zweibrücken gewinnt mit 79:47 gegen Mitaufsteiger Skyflyers Ludwigshafen. Von Felix Decker

Die Basketballer der VT Zweibrücken haben aus der Niederlage gegen den TV Kirchheimbolanden gelernt: Im Vergleich zu diesem Spiel, in dem die VTZ das erste Viertel verschlief, gingen das Landesligateam am Sonntagabend von Beginn an hellwach zu Werke und bezwang die Skyflyers Ludwigshafen zuhause mit 79:47 (28:18/12:16/21:11/18:8). „Wir sind gut ins Spiel gekommen“, sagte Spielertrainer Denis Rendgen. Dazu beigetragen hat auch ein früher Platzverweis des Ludwigshafeners Keith McGee, der zu „einem ihrer besten Spieler“ zählt. McGee musste bereits nach fünf Minuten auf Grund eines technischen Fouls unter die Dusche. Die Zweibrücker gewannen das erste Viertel deutlich. Doch diesen Rückenwind konnten sie erstmal nicht nutzen: Im zweiten Abschnitt folgte eine kurze Schwächephase der VTZ-Korbjäger. „Da waren wir zu unkonzentriert und haben unsere Angriffe nicht gut zu Ende gespielt“, kritisierte Rendgen. Danach allerdings habe sein Team nach Meinung des 27-Jährigen die Führung solide heimgefahren und verdient gewonnen. Ein Grund dafür war auch die gute Defensiv-Arbeit der Hausherren: „Dort haben wir wenig zugelassen“, lobte Rendgen. Was die Offensive angeht, freute er sich über die Rückkehr von Milomir Mihailovic, der das Spiel gegen Kirchheimbolanden verpasst hatte und gegen Ludwigshafen 14 Punkte erzielte. „Er ist immer gefährlich. Wenn er nicht da ist, fehlt er unserem Spiel enorm. Gegen Kirchheimbolanden hätten wir ihn gebraucht.“

Ob das Dasein von Mihailovic zum Bezwingen von Kirchheimbolanden beitragen kann, wird sich dann am 12.Oktober zeigen. Dort trifft die VTZ im Pokal erneut auf den TVK. „Für dieses Spiel rechne ich mir Chancen aus. Wir wollen uns für die Auftaktniederlage in der Liga revanchieren und weiterkommen“, kündigt Rendgen an. Dass bis zur dieser Partie eine kleine Pause ansteht und die VTZ-Basketballer dadurch womöglich aus dem Rhythmus kommen könnten, lässt Rendgen kalt. „Solch eine Pause gehört dazu. Durch das Spiel gegen Ludwigshafen, das im Vorfeld verlegt worden war, sind wir außerdem mehr im Rhythmus als die anderen Teams“, erklärt er. Zudem könnte ein mögliches Testspiel zum Überbrücken der Wartezeit führen.