| 19:15 Uhr

Topspiel der Basketball-Landesliga in Zweibrücken
Mit guten Vorzeichen in das Spitzenduell

 Auf Nizar Barkaoui (Zweiter von rechts) kann die VT Zweibrücken im Spitzenspiel gegen Kaiserslautern wahrscheinlich wieder zählen. Hinter dem Einsatz einiger anderer Spieler stehen dagegen noch Fragezeichen.
Auf Nizar Barkaoui (Zweiter von rechts) kann die VT Zweibrücken im Spitzenspiel gegen Kaiserslautern wahrscheinlich wieder zählen. Hinter dem Einsatz einiger anderer Spieler stehen dagegen noch Fragezeichen. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Die Basketballer der VT Zweibrücken gehen zuversichtlich in den Landesliga-Kracher gegen Tabellenführer 1. FC Kaiserslautern II. Nicht nur, weil dem Team von Trainer Denis Rendgen im letzten Heimauftritt der Saison wieder mehr Spieler zur Verfügung stehen. Von Svenja Hofer

Der Glaube an ein gutes Omen kann helfen. Darauf setzen am kommenden Sonntag auch die Basketballer der VT Zweibrücken. Denn gegen keinen Gegner hat die Mannschaft von Denis Rendgen in der laufenden Runde der Landesliga Rheinhessen/Pfalz bisher zweimal verloren. In allen bisherigen sieben Partien in heimischer Halle verließen die VTZ-Korbjäger das Feld als Sieger. Und das soll – geht es nach dem Spielertrainer– auch bitte am Sonntag so bleiben. Dann wenn Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern II ab 18 Uhr in der Hofenfels-Sporthalle zu Gast beim punktgleichen Verfolger ist. Es ist das Topspiel der Liga – in dem eine Vorentscheidung im Titelkampf fallen könnte.

Für Denis Rendgen ist die Ausgangslage klar: „Verlieren wir, ist Platz eins für uns durch.“ Zumal der FCK noch ein Spiel weniger auf dem Konto hat. „Gewinnen wir, ist alles offen und wir bleiben noch ein bisschen oben dabei.“ Und genau das ist das Ziel des Coachs. „Wenn wir am Ende im oberen Mittelfeld landen, sind wir als Aufsteiger natürlich auch zufrieden. Aber wir sollten uns nicht unter Wert verkaufen. Wir haben das Zeug dazu und die Möglichkeit, es bis ganz nach oben zu schaffen. Dann will man das auch nutzen.“ Die größte Befürchtung des Trainers ist, dass seine Mannschaft im Schlussspurt der engen Liga noch durchgereicht werden könnte. „Es wäre echt bitter, wenn wir zum Abschluss irgendwo auf Rang vier oder fünf liegen“, betont er, dass das der Mannschaft eigentlich nicht gerecht werden würde. Um dem möglichen Abrutschen entgegenzuwirken, käme ein Erfolg gegen den FCK II ganz recht.

Die Chance dazu sei da. Zumal sich die Zweibrücker auch nur zu gerne für die denkbar knappe Hinspiel-Niederlage revanchieren möchte. In Kaiserslautern musste die Rendgen-Truppe in den Schlusssekunden den Gegentreffer zum ganz bitteren 85:86 hinnehmen. „Wir müssen am Sonntag alles geben“, ist sich der VTZ-Trainer der Schwere der Aufgabe in dem Spitzenspiel bewusst. Zumal es hinsichtlich der personellen Besetzung weiterhin Fragezeichen gibt. Es sehe „auf alle Fälle aber ein bisschen besser aus als zuletzt“, kann Denis Rendgen etwas aufatmen. Johann Klein könne er wohl zumindest für ein paar Minuten aufs Feld schicken, Nizar Barkaoui werde voraussichtlich wieder dabei sein und auch Johannes Petuchov sei wieder im Training. „Da haben wir sicher wieder mehr Alternativen.“ Eher schlecht sieht es hingegen für Rendgen selbst (Schmerzen an Patellasehne) sowie Jan Piechocki (Probleme am Kreuzband) aus. Egal in welcher Aufstellung die VTZ-Korbjäger Sonntag auf dem Feld stehen, hofft Rendgen, den Spitzenreiter vorerst vom Platz an der Sonne verdrängen zu können.



Dabei setzt der Coach auf die volle Unterstützung der Fans. „Die Halle wird hoffentlich voll sein in unserem letzten Heimspiel der Saison. Das wäre ein schöner Abschluss vor eigenem Publikum. Zu was es reicht, und wo wir dann am Ende landen, müssen wir sehen“, sagt der Trainer des Aufsteigers, der sein Team vor einem schweren Restprogramm sieht. Nach dem FCK haben die Zweibrücker noch die SG Speyer/Schifferstadt sowie Rockenhausen vor der Brust – beide auswärts.

Doch zunächst zählt nur der Sonntag. „Das wird sicher ein interessantes Spiel. Die Jungs sind heiß und fiebern der Partie entgegen“, beschreibt Rendgen die Vorfreude der VTZ-Basketballer.