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Siegesserie hält
VTZ-Basketballer glänzen erst im Schlussviertel

VTZ-Spieler Johann Klein zieht erfolgreich zum Korb.
VTZ-Spieler Johann Klein zieht erfolgreich zum Korb. FOTO: Martin Wittenmeier
Zweibrücken. Bezirksliga-Tabellenführer schlägt FCK III nach Steigerung noch deutlich mit 85:64. Von Martin Wittenmeier

Die Bezirksliga-Basketballer der VT Zweibrücken tragen auch nach dem vierten Spieltag eine weiße Weste. Allerdings leistete der 1. FC Kaiserslautern III 30 Minuten lang ordentlich Gegenwehr und knickte erst im Schlussviertel ein. So stand am Ende ein ungefährdeter 85:64 (25:17/38:32/60:55)-Erfolg, der aber „deutlicher ausgefallen ist, als es eigentlich war“, wie VTZ-Spielertrainer Denis Rendgen im Anschluss anmerkte.

Seine Truppe musste am Sonntag auf den beruflich verhinderten Center Milomir Mihailovic verzichten. Doch auch ohne ihren Punktegaranten legte die VTZ gleich gut los und setzte sich nach einem Korbleger von Nizar Barkaoui (3.) früh auf 7:3 ab. Und auch aus der Distanz klappte es im ersten Abschnitt. Per Dreier erhöhte Johann Klein kurz darauf auf 14:9 für die VTZ, die die Gäste aus Kaiserslautern bis zum Ende des Viertels (25:17) klar im Griff hatte.

Dabei profitierten die Gastgeber auch davon, dass die FCK-Spieler an der Freiwurflinie Nerven zeigten. Lediglich drei von 17 Versuchen fanden in der ersten Halbzeit den Weg in den VTZ-Korb. „Da hatten wir echt Glück, dass die so schlecht getroffen haben. Sonst wäre die Partie noch sehr viel enger geworden“, meinte Rendgen. Dennoch gelang es den Gästen nicht nur dranzubleiben, sondern den Rückstand bis zur Pause sogar auf sechs Punkte zu verkürzen (32:38). Zu oft haderten die Zweibrücker mit den Schiedsrichter-Entscheidungen und brachten sich dadurch selber aus dem Tritt. Kurz nach Wiederbeginn war der Vorsprung fast aufgebraucht. Bis auf zwei Zähler hatte sich die Lauterer Mannschaft herangekämpft, lag nur noch mit 40:42 zurück. „Die haben eine gute junge Truppe, die uns ordentlich auf Trab gehalten hat“, zollte Rendgen, dem FCK, der mit einigen Jugendspielern im Aufgebot angetreten war, Respekt. Doch mit einem 7:0-Lauf rückte die VTZ das Ergebnis wieder gerade, lag am Ende des dritten Viertels mit 60:55 vorne.



In Schlussabschnitt ließen Rendgen und seine Teamkollegen nichts mehr anbrennen. Im Gegenteil. Die Deckung arbeitete jetzt noch einen Tick aggressiver und überforderte damit die Youngster des FCK. Ganze neun Punkte brachten die Gäste in den letzten zehn Minuten noch auf das Scoreboard. Spätestens nach dem erfolgreichen Dreipunktwurf von Gürkan Kirca zum 73:60 (36.) war die Partie entschieden. Souverän spielte der Tabellenführer die letzten Angriffe runter, um am Ende einen dann doch problemlosen 85:64-Heimerfolg zu landen.

Ein „Pflichtsieg“, wie Rendgen hinterher betonte. „Es war schon eine schwere Geburt und mit Sicherheit nicht unser bestes Spiel. Ich bin einfach froh, dass wir das abgehakt haben.“

Am kommenden Samstag ist die VT Zweibrücken wieder auswärts gefordert. Dann tritt das Team bereits um 14 Uhr beim noch sieglosen Schlusslicht TV Kirchheimbolanden II an.