| 22:18 Uhr

Schwimmen
Bartels dominiert die langen Strecken

Starke Leistungen haben die Schwimmer der Wsf Zweibrücken, hier Nick Werner, bei den saarländischen Titelkämpfen ins Wasser gebracht.
Starke Leistungen haben die Schwimmer der Wsf Zweibrücken, hier Nick Werner, bei den saarländischen Titelkämpfen ins Wasser gebracht. FOTO: nos / Norbert Schwarz, Bildjournalist, Lindenstraae 10, 66484 Battwei
Dudweiler. Der US-Student verbringt die Ferien in der Heimat und nimmt dabei drei Titel bei den Saarlandmeisterschaften mit.

Fünf offene und dreißig Jahrgangstitel haben die Schwimmer der Wassersportfreunde am Wochenende bei den saarländischen Langbahnmeisterschaften gesammelt. Im Dudo-Bad in Saarbrücken Dudweiler waren Moritz Bartels, Carl Morris Magold, Nick Werner und die Nachwuchsschwimmer Leo Ilias Baumann, Lukas Fritzke und Michael Raje die erfolgreichsten Zweibrücker Aktiven.

US-Student Moritz Bartels weilt und trainiert in den Semesterferien in Deutschland. Der mehrfache deutsche Jugendmeister im Freiwasserschwimmen trat in Dudweiler über die langen Freistildistanzen von 400 bis 1500 Meter an und war dabei nicht zu schlagen. Über die 400 Meter setzte er sich in 4:09,84 Minuten, über die 800 in 8:34,64 Minuten und über die 1500 in 16:19,03 Minuten jeweils klar durch. Ein Malheur unterlief ihm jedoch als Schlussschwimmer der 4x100-Meter-Lagenstaffel. Das Wsf-Team führte schon mit mehr als 20 Sekunden Vorsprung als ihm beim Staffelwechsel ein Frühstart unterlief, was die Disqualifikation nach sich zog. Dafür hielten sich die Zweibrücker über die 4x100-Meter-Freistil schadlos. Hier siegten Nick Werner, Christopher Umlauf, Max Strassel und Bartels in 3:53,95 Minuten klar vor 08 Saarbrücken und Püttlingen.

Eine doppelte Premiere feierte Carl Morris Magold (Jg. 2004). Über die 400-Meter-Lagen (5:11,01 min) seinen ersten offenen Saartitel, über die 100 Freistil schwamm er in 59,39 Sekunden erstmals unter die Minutenmarke. Bronze sicherte er zudem über die 200 Lagen. Zudem gelangen Magold vier weiter Bestzeiten, darunter über die 200 Freistil (2:08,34 min), was zu Silber im Jahrgang reichte. Zum fünften Zweibrücker Titel schwamm Nick Werner (Jg. 2001). Er setzte die Bestzeit über die 200-Meter-Lagen in 2;02,63 Minuten. Daneben sicherte er weitere vier Jahrgangstitel, darunter über die 200 Lagen. Im Finale der besten Freistilsprinter belegte er in 25,53 Sekunden Rang drei.



Je einen Titel in den Jugendklassen sicherten sich Leon Theisohn (Jg. 2002) und Christopher Umlauf (Jg. 2000). Theisohn sicherte sich über die Rückendistanzen den vollen Medaillensatz mit Gold über die 200 (2:42,66 min). Umlauf gewann die 100-Meter-Freistil in 1:00,34 Minuten und präsentiert sich stark über die 100 und 50 Schmetterling (1:11,83 min, 28,32 sek). Über die kürzere Distanz erkämpfte er im Finallauf Bronze. Zweitbester Brustschwimmer der Wettkämpfe war Jannis Staiger mit Silber über die 100 Meter. In 29,46 Sekunden überzeugte er auch über die 50- und 100-Meter-Schmetterling, wo er Bronze gewann. Gleich vier Wsf-Schwimmer schwammen im Jahrgang 2006 in die Medaillenränge. Nach den anstrengenden deutschen Meisterschaften mit dem Titelgewinn im Mehrkampf trat Michael Raje nun auf den Sprintdistanzen an und schwamm in 34,33 Sekunden über die 50 Brust, 27,94 Sekunden über die 50 Freistil und 29,83 Sekunden über die 50 Schmetterling zu starken neuen Bestzeiten und jeweiligen Siegen im Jugendfinale. Fünf Titel heimste Lukas Fritzke ein, der die langen Freistilstrecken dominierte. Zwei Siege über 100 und 200 Brust gingen an Nico Braun. Nico Herr erschwamm Bronze über die 100 und 200 Freistil. Erfolgreichster Titelsammler bei den Nachwuchsschimmern war Leo Ilias Braun (Jg. 2008): Bei elf Starts fischte er sage und schreibe zehn Goldmedaillen aus dem Becken. Seine Vielseitigkeit zeigte er dabei mit Siegen in allen vier Schwimmarten, so zum Beispiel in 1:18,02 Minuten über 100-Meter-Freistil, 1:34,63 Minuten über die 100 Schmetterling und in guten 1:27,25 über die 100 Rücken.

Ohne Titel blieben diesmal die Zweibrücker Damen. Alina Hubert (Jg. 2004) gewann in der offenen Klasse aber Bronze über die 200-Meter-Brust (3:17,20 min). Gleich viermal zu Bronze schwamm Evelyn Letkiman (Jg. 2003). Lea Weißer (Jg. 2005) gewann Silber über die 200 Brust (3:30,84 min) und Bronze über 100 Meter (1:40,36 min). Auch Antonia Buchholtz (Jg. 2002) gewann Silber und Bronze über 50 Brust und Freistil. Silber und Bronze gewannen auch die jüngsten Zweibrückerinnen, die neunjährigen Emily Ukema und Liv Keller, die damit das gute Ergebnis der Wsf-Schwimmer bei den Titelkämpfen abrundeten.

Drei Mal Gold hieß es für Moritz Bartels bei den Landesmeisterschaften.
Drei Mal Gold hieß es für Moritz Bartels bei den Landesmeisterschaften. FOTO: Bartels/Privat