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Auftakt der Turniersaison am Landgestüt
Gut besetzte Felder zum Auftakt

 Johanna Rubly war mit Maja in der Klasse L die schnellste Reiterin des RFV Zweibrücken.
Johanna Rubly war mit Maja in der Klasse L die schnellste Reiterin des RFV Zweibrücken. FOTO: cvw / Cordula von Waldow
Zweibrücken. Einige Springreiter zeigten sich zum Saisonstart am Landgestüt in starker Frühform. Von Cordula von Waldow

Recht unterschiedlich waren die Bilder auf dem Turnier des Saarpfälzischen Springreiterclubs im Zweibrücker Landgestüt. Während viele Reiter und Pferde bereits gut in Form waren, profitierten andere sichtlich von der Wiedergewöhnung. Im L-Springen stiegen selbst Profis bei unerwarteten Schlenkern ihrer Pferde vor einer Wendemarke aus dem Sattel, während sich andere in der Kurve eben noch abfingen, viele sie problemlos meisterten.

Ungeachtet des Faschingswochenendes waren die Felder am Sonntag so gut besetzt, dass die Klassen A, L und M in zwei Abteilungen platziert wurden. Hier musste, wer einen Platz ergattern wollte, nicht nur abwurffrei, sondern auch schnell unterwegs sein. Beim abschließenden schweren Springen der Klasse S genügte es, den Parcours ohne Hindernisfehler zu meistern. Am schnellsten gelang dies Thies Beyer vom RFV Illtal mit Superior 59,09) vor Samanta Theis vom RFV Zeiskam mit Unu Momento (60,94) und Viktoria Häussler (Chercle Equester de Luxembourg) mit Hope (63,62). Der Namborner Hans-Günter Klein, Chefbereiter im Zuchtstall Schenk in Pirmasens, platzierte unter anderem dessen neunjährige Zweibrücker Stute Power Light‘s Passion MS fehlerfrei in 64,36 Sekunden auf Rang fünf.

Mit ihrem Halbbruder, dem zehnjährigen Wallach Peppermint Gum, hatte er am Samstag die mittelschwere Springprüfung Klasse M* gewonnen. Stallkameradin Ramona Schmidt, Vorsitzende des Saar-pfälzischen Springreiterclubs, platzierte die achtjährige Fuchsstute Power Light‘s Passion MS im L-Springen auf Rang zehn. Steffen Hauter vom RV Großsteinhauserhof knüpfte an die Erfolgsserie des Vorjahres an. Der Profi landete in der Springpferdeprüfung der mittelschweren Klasse gleich einen Doppelsieg mit sehr guten Wertnoten: Er gewann mit dem sechsjährigen Holsteiner Dragonfly (8,5) vor der siebenjährigen Hannoveranerstute Queesy Boo (8,2). Kerstin Müller und Markus Schwender vom RSC Walshausen freuten sich über Platzierungen in den Klassen A** und L. Für den RFV Zweibrücken punkteten die Schwestern Johanna und Victoria Rubly, die als einzige aus der Region, mit ihrer selbst gezogenen Oldenburger Stute Maja sowohl im ersten L-Springen als auch in der A-Klasse punkteten. In der geschlossenen Klasse A** für Amateure ritten Laura Freyler mit Popetown und Katharina Burkhart mit ihrer Stute California oder Simone Schadler mit Douros d‘Helby mit an der Spitze. In Klasse L platzierte sich auch die einjährige Kaderreiterin Marika Oberle mit ihrem riesigen Hannoveraner Wallach Locarno vor Mutter Anne Oberle und ihrem Zuchthengst Ferruccio. Trotz der stark Konkurrenz gelang auch zahlreichen Reitern des RFV Zweibrücken, der RSV Käshofen und Jelte Blass von der RSG Berghof-Einöd mit ihren – vorwiegend selbst gezogenen Pferden der Sprung in die Platzierungen.



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