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Ultra-Läufer
Annett Dietze ultrastark beim Lavaredo-Trail

Annett Dietze von der VT Contwig hat sich beim Lavaredo Ultra Trail über 120 bergige Kilometer ins Ziel gekämpft.
Annett Dietze von der VT Contwig hat sich beim Lavaredo Ultra Trail über 120 bergige Kilometer ins Ziel gekämpft. FOTO: Verein Dietze
Cortina d‘Ampezzo/Contwig. Die Läuferin der VT Contwig meistert 120 Kilometer in weniger als 24 Stunden. Auch VTZ-Starter Jörg Wünnenberg erreicht das Ziel in Cortina d’Ampezzo.

Annett Dietze liebt besondere sportliche Herausforderungen. Kein Berg ist der Läuferin der VT Contwig zu hoch, keine Strecke zu lang. Und wem der Rennsteiglauf mit 73 Kilometern zu kurz ist, der geht eben nach Südtirol, um den Lavaredo Ultra Trail in Angriff zu nehmen.

Vom Zentrum von Cortina d‘Ampezzo (Italien) aus gehen Läufer aus der ganzen Welt in dieses unglaubliche 120-Kilometer-Rennen mit 5800 Höhenmetern. Spektakuläre Orte der Dolomiten werden durchquert: das Cristallo, das Tofane, die Cinque Torri und natürlich die Drei Zinnen.

Und mitten drin in dem Pulk aus 1200 Startern aus aller Welt waren in diesem Jahr auch Annett Dietze von der VT Contwig und Jörg Wünnenberg von der VT Zweibrücken. Beide erreichten das Ziel in Cortina. „Eine herausragende sportliche Leistung in einem Rennen mit weltweiter Konkurrenz“, lobte VTC-Vorstandsmitglied Joachim Lichius den Auftritt von Dietze.



Die Contwiger Extremsportlerin startete nachts um 23.04 Uhr in ihre Herausforderung. „Dabei sein, Spaß haben und jeden Kilometer genießen“, war ihr Motto. Dass ihr der Lauf einiges abverlangen würde, war Annett Dietze schon bewusst, wollte sie die Strecke doch in weniger als 24 Stunden bewältigen. Und dass sich Dietze in einer hervorragenden Form befindet, zeigte sie schon beim Donnersberg-Trail, den sie als Vorbereitung für Lavaredo nutzte.

Unter den 161 Frauen aus der ganzen Welt, die in Südtirol an den Start gingen, erreichte Dietze nach einem kräftezehrenden Rennen schließlich ihr gestecktes Ziel: die angepeilte 24-Stunden- Marke unterschritt sie um mehr als 30 Minuten. Als 63. Frau legte sie die 120 Kilometer in einer Zeit von 23:29:46 Stunden zurück und war damit zweitschnellste deutsche Sportlerin in dem Extremrennen.
Ihr Mitstreiter Jörg Wünnenberg von der VT Zweibrücken erreichte das Ziel nach 24:06:55 Stunden ebenfalls in einer sehr guten Zeit.