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Kaderplanung
André Nunold läuft weiter für die Hornets auf

André Nunold geht mit den Hornets in die 17. Regionalligarunde.
André Nunold geht mit den Hornets in die 17. Regionalligarunde. FOTO: @ Marco Wille -Photographie / Marco Wille
Zweibrücken. Die Kaderplanung des EHC Zweibrücken schreitet weiter voran. André Nunold läuft weiterhin für die Hornets auf. Der in Zweibrücken geborene Stürmer geht mit der Mannschaft damit in seine 17. Saison der Eishockey-Regionalliga.

1990 hat Nunold mit dem Eishockeyspielen angefangen und ist dem EHC seit 28 Jahren fast durchgehend treu geblieben. Zudem ist er der bisher einzige Spieler, der mit einer Underage-Sondergenehmigung im Alter von 15 Jahren sein Debüt in der ersten Mannschaft des EHCZ feierte. Seit 2002 gehört er zum Regionalliga Kader der Hornets und stand in dieser Zeit bei 242 Spielen auf dem Eis. Dabei erzielte der schnelle Stürmer 241 Scorerpunkte (109 Tore und 132 Vorlagen) bei nur 343 Strafminuten. Hinzu kommen noch über 150 Einsätze und einige Scorerpunkte aus den Jahren 1997 bis 2005, die statistisch noch nicht erfasst sind.

Die Saison 2000/2001 bildet die Ausnahme seiner Karriere. Für ein Jahr spielte Nunold für die U20 des Mannheimer ERC in der Junioren-Bundesliga. „Familie, Beruf und Eishockey in Einklang zu bringen ist nicht immer einfach. Dennoch war es nach der letzten nicht so erfolgreichen Saison, für mich absolut klar, mit dem Sport weiterzumachen“, erklärt André NUnold die erneuter Verlängerung bei den Hornets. „Ohne den Rückhalt und die Unterstützung meiner Frau, wäre das alles nicht möglich.“ Der EHC sei nach all den Jahren allerdings auch zu einer Herzensangelegenheit geworden. „Viele Jungs kenne ich schon ewig. Durch die Fahrgemeinschaft ist mit Tim Essig und Maxi Dörr eine echte Freundschaft entstanden.“

Nunold freue sich darauf, dass es bald wieder losgeht. „Für mich steht der sportliche Erfolg im Vordergrund. Mein persönliches Ziel für die kommende Saison ist definitiv die Teilnahme an den Play-Offs. Dies wird noch anspruchsvoller als bisher, da die anderen Teams sich personell sehr verstärkt haben.“