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Hallenfußball
AH zwischen den Jahren am Ball

 Ex-Hornets-Trainer Richard Drewniak (rechts) macht auch als Fußballer im Trikot der AH des SVN Zweibrücken eine gute Figur. Bei der Ü40 sind die Auerbacher auch dieses Mal wieder zwischen den Jahren am Ball.
Ex-Hornets-Trainer Richard Drewniak (rechts) macht auch als Fußballer im Trikot der AH des SVN Zweibrücken eine gute Figur. Bei der Ü40 sind die Auerbacher auch dieses Mal wieder zwischen den Jahren am Ball. FOTO: Wittenmeier Martin
Zweibrücken. Auch in diesem Jahr veranstaltet die Schiedsrichtervereinigung Pirmasens/Zweibrücken zwischen Weihnachten und Neujahr wieder ihre Hallenfußballturniere. An drei Tagen messen sich die AH-Fußballer der Region, zum Abschluss sind die Unparteiischen selbst aktiv. Los geht’s am Mittwoch mit der Ü50. Von Svenja Hofer

Während es viele Sportler in der Region zum Jahresende etwas ruhiger angehen lassen, geht es in der Zweibrücker Westpfalzhalle zwischen Weihnachten und Neujahr mächtig rund. Dann kämpfen die AH-Fußballer hier wieder um die begehrten Hallenfußball-Pokale.

Bis kurz vor dem Anpfiff waren die Teilnehmerfelder in diesem Jahr noch in Bewegung. Waren für die drei AH-Fußballturniere zunächst insgesamt 23 Teams gemeldet, so kamen in den vergangenen Tagen noch zwei weitere hinzu. Mit den nun 25 Mannschaften kann in allen drei Altersklassen – der Ü32, Ü40 und Ü50 – im Gruppenmodus mit Halbfinals und Endspielen um den Sieg gekämpft werden. „Mit dieser Anzahl liegen wir im Bereich der vergangenen Jahre“, erklärt Ralf Vollmar, Schiedsrichterobmann der veranstaltenden von der Schirivereinigung Pirmasens/Zweibrücken. Auch ansonsten sei bei der traditionellen Veranstaltung eigentlich alles beim Alten. Im Großen und Ganzen nehmen an den drei AH-Turnieren von Mittwoch bis Freitag sowie den Dreien der Schiedsrichter selbst am Samstag, 30. Dezember, alte Bekannte teil. Doch auch in diesem Jahr gibt es wieder Neulinge. So steigt zum Auftakt am kommenden Mittwoch, 27. Dezember, beim Ü50-Turnier erstmals die SG Schwarzbachtal in den Kampf um den Edeka-Ernst-Pokal mit ein. Sie kämpft ab 18 Uhr in einer Gruppe mit der SG Sauerbachtal, dem SV Großsteinhausen und der SG Waldmohr ums Weiterkommen. In der zweiten Gruppe begegnen sich Titelverteidiger VB Zweibrücken, die SG Hornbach, die SG Bechhofen/Lambsborn und der SV Altheim. Die zwei besten Teams jeder Gruppe ziehen ins Halbfinale ein, das um 21 Uhr beginnt. Das Endspiel wird um 21.45 Uhr angepfiffen. Die Spielzeit beträgt hier jeweils 13 Minuten.

Bei dem Turnier der Ü32 am Donnerstag ab 18 Uhr steht der Sieger erst etwas später fest. Dadurch, dass die SG Hornbach das Feld auf neun Mannschaften erweitert hat, verschieben sich die Spiele etwas nach hinten. In der Fünfergruppe A – neben Hornbach mit dem SSV Wellesweiler, der VB Zweibrücken, der SG Bechhofen und der DJK Bexbach – gehen die Partien über je zehn Minuten. Die Teams der Gruppe B TuS Wörschweiler, SV Großsteinhausen, SV Pirmasens und SV Niederbexbach kämpfen jeweils über 13 Minuten um den Einzug ins Halbfinale. Dieses beginnt um 21.30 Uhr, das Endspiel um den Parkbräupokal ist für 22.18 Uhr angesetzt.



Neu dabei im Ü40-Turnier um den Pokal des Pfälzischen Merkur ist in diesem Jahr die SG Glashütte. Ralf Vollmar freut sich zudem, dass durch die kurzfristige Teilnahme des saarländischen ASV Kleinottweiler auch in dieser Altersklasse mit nun acht Teams im Gruppenmodus gespielt werden kann. „Ohnehin sind die Turniere ohne die Unterstützung von Mannschaften über die Grenzen des Fußballkreises hinaus nicht mehr machbar“, erklärt Vollmar beim Blick auf die Teilnehmer. „Die meisten der pfälzischen Teams, die dieses Mal am Start sind, sind immer mal wieder dabei. Aber auch der ein oder andere saarländische Verein nimmt mittlerweile schon traditionell teil.“ Nicht jeder Verein könne oder wolle noch eine Mannschaft stellen. So sei auffällig, dass etwa die SG Ixheim/Althornbach in diesem Jahr zu keinem der drei Turniere eine Mannschaft gemeldet hat.

Bei der Ü40 messen sich am Freitag, 29. Dezember, ab 18 Uhr in der Gruppe A die SG Bechhofen, die SG SVN Zeibrücken/SV Contwig, die VB Zweibrücken und die SG Glashütte. Der SV Großsteinhausen, die SG Sauerbachtal, die SG Schopp/Krickenbach/Linden und Kleinottweiler kämpfen in der Gruppe B um den Einzug ins Halbfinale, das um 21 Uhr beginnt. Der Sieger des Merkur-Pokals steht dann nach dem Finale ab 21.45 Uhr über 13 Minuten fest.

Sind die ersten drei Turniertage rum, dann tauschen die Schiedsrichter die Pfeife gegen das Trikot und treten selbst gegen den Ball. Am Samstag, 30. Dezember, werden drei Turniere mit jeweils sieben Teilnehmern absolviert. Los geht’s um 9.30 Uhr mit dem Jeder-gegen-jeden-Turnier folgender Teams: Kaiserslautern-Donnersberg, Kusel-Kaiserslautern, St. Wendel, Bad Kreuznach, Rhein-Ahr, Gelnhausen sowie der Schiedsrichtergruppe Schwandorf. Ab 14.15 Uhr messen sich die Schiedsrichter aus Rhein-Pfalz, St. Ingbert, Theel, Höcherberg, Nürtingen, Neunkirchen und Offenbach. Den Abschluss des Turniermarathons in der Westpfalzhalle bestreiten die Teams der Oberen Saar, Homburg, Saarbrücken-Warndt, Dortmund, Wiesbaden, Völklingen-Köllertal und Unaf Moselle.