| 20:22 Uhr

3. Handball-Liga Süd
Abstieg der VT Zweibrücken ist besiegelt

 Nichts mehr zu machen: Die VT Zweibrücken um Trainer Danijel Grgic muss wieder den Gang zurück in die Oberliga antreten.
Nichts mehr zu machen: Die VT Zweibrücken um Trainer Danijel Grgic muss wieder den Gang zurück in die Oberliga antreten. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Heilbronn. 3. Handball-Liga Süd: 27:34-Niederlage in Heilbronn-Horkheim lässt am drittletzten Spieltag alle Hoffnungen schwinden. Von Jadran Pesic

Das letzte Fünkchen Hoffnung ist erloschen. Die VT Zweibrücken-Saarpfalz steigt am drittletzten Spieltag aus der 3. Handball-Liga Süd ab. Das 27:34 (13:16) beim TSB Heilbronn-Horkheim war ein Spiegelbild der gesamten Runde. Bis in die 38. Minute konnte der Aufsteiger ganz passabel mithalten, ehe die Konzentration nachließ und die Gastgeber entscheidend davonzogen. Bester Werfer der VTZ war Tom Paetow mit sieben Treffern.

„Bis zum 19:18 haben wir gut mitgehalten. Danach kriegen wir aber einige dumme Zeitstrafen und es wurde sehr schwer“, ärgerte sich Trainer Danijel Grgic. Nachdem die Zweibrücker die Gastgeber etwas ärgern konnten, fingen die an, immer besser und vor allem aggressiver in der Abwehr zu spielen. „Unsere Defensive hingegen hat zu oft dumm agiert und war nicht aggressiv genug. Zudem hatten wir heute keine Torwartleistung. Am Ende verlieren wir dann zu hoch, weil wir zu undiszipliniert spielen und im Angriff jeder meint, er müsse auf das Tor werfen“, fand der VTZ-Coach kritische Worte zur Leistung seiner Truppe. „Jetzt sind wir endgültig abgestiegen. Mund abputzen und nächstes Jahr Neuanfang“, richtet Grgic den Blick aber bereits wieder nach vorne.



Nach guten Anfangsminuten gingen die Gäste am Samstag mit 2:1 (3.) in Führung. Welche jedoch die letzte in der gesamten Partie bleiben sollte. Drei Minuten später führte Heilbronn mit 5:2. Diesen Vorsprung behaupteten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff, wobei die Saarpfälzer zwischenzeitlich bereits mit 14:9 (25.) ins Hintertreffen gerieten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Gäste besser aus der Kabine und verkürzten auf 18:19 (39.). Hoffnung machte sich breit. Doch es sollte nicht sein. Die Hausherren zogen jetzt die Zügel an. Der Vorjahresmeister der Oberliga-RPS hatte dem nichts entgegenzusetzen und verstrickte sich in unnötige Einzelaktionen und unvorbereitete Würfe. Diese einfachen Fehler ermöglichten es den Horkheim Hunters, langsam aber sicher die Partie zu entscheiden. Nach einem verwandelten Siebenmeter von Felix Kazmeier, der mit elf Treffern bester Werfer der Partie war, zum 29:22 (53.) war die Vorentscheidung gefallen. Am Ende gewann der TSB auch in der Höhe verdient mit 34:27 und kletterte mit diesem Sieg auf den vierten Rang.

Bevor es für die Zweibrücker zurück in die Oberliga geht, gilt es aber noch zwei Mal, alles in die Waagschale zu werfen und sich mit Anstand aus der Liga zu verabschieden. Nach der Osterpause empfängt die VTZ Kornwestheim zum letzten Heimspiel der Saison. Zum Abschluss geht’s nach Pfullingen.