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Löwen schlagen Flensburg im Spitzenspiel

Köln. Die Rhein-Neckar Löwen haben das Spitzenspiel in der Handball-Bundesliga gewonnen und die Tabellenführung erfolgreich verteidigt. Der THW hatte sich kurz zuvor gegen den SC Magdeburg mit 34:22 durchgesetzt. sid

Spitzenreiter Rhein-Neckar Löwen hat durch einen starken Schlussspurt das dramatische Topspiel der Handball-Bundesliga gewonnen und damit auch den Angriff von Rekordmeister THW Kiel abgewehrt. Die Löwen gewannen gestern Abend bei Champions-League-Sieger SG Flensburg-Handewitt mit 29:26 (13:14) und bleiben auch nach dem elften Spieltag auf Rang eins.

Der THW hatte sich kurz zuvor gegen den SC Magdeburg mit 34:22 (16:10) durchgesetzt, liegt nun mit 20:4 Zählern aber weiter hinter dem punktgleichen Team aus Mannheim. Flensburg (16:4), bei denen vor dem Spiel der schwedische Nationaltorwart Mattias Andersson bis 2017 verlängerte, hält sich mit zwei Spielen weniger in Schlagdistanz auf Rang vier.

"Es war ein intensives Spiel. Der Sieg war extrem wichtig, weil wir gegen Kiel unglücklich verloren haben. Hier zu gewinnen ist natürlich schön, gerade weil es schwer ist, in dieser Halle zu spielen mit dem Lärmpegel", sagte Andy Schmid, der mir neun Treffern bester Werfer der Löwen war. Anders Eggert (6) hielt für die Flensburger lange dagegen. Erst zwölf Minuten vor Schluss ging der Spitzenreiter erstmals in Führung, präsentierte sich dann aber souverän. In der Halbzeit hatte der Zusammenbruch eines Zuschauers für einen Schreck in der Halle gesorgt, der Mann wurde offenbar bei Bewusstsein aus der Halle getragen. Bester Werfer der Kieler vor 10 825 Zuschauern war der Schwede Niclas Ekberg mit acht Toren, bei den Magdeburgern war Yves Grafenhorst mit lediglich vier Treffern am erfolgreichsten.

Frisch Auf Göppingen nutzte die Gunst der Stunde, setzte sich mit 31:27 (15:11) bei Altmeister VfL Gummersbach durch und nahm mit 16:6 Zählern als Dritter die Verfolgung der Topclubs auf. Der HSV Hamburg (14:10) feierte beim 34:24 (15:13) seinen sechsten Sieg in Folge und liegt auf Rang fünf vor dem punktgleichen Pokalsieger Füchse Berlin. Die Hauptstädter siegten 35:26 (17:14) bei der TuS N-Lübbecke .

Im Kellerduell feierte der TBV Lemgo beim befreienden 38:21 (18:6) gegen GWD Minden den ersten Sieg seit dem dritten Spieltag, belegt aber weiter einen Abstiegsplatz. Die HSG Wetzlar musste sich in eigener Halle überraschend dem Schlusslicht SG BBM Bietigheim mit 26:29 (12:11) geschlagen geben.