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Lösbare Handball-Aufgaben für deutsche EHF-Starter

Leipzig. Als Favoriten gehen die drei deutschen Handball-Bundesligisten in die Spiele der 3. Runde des EHF-Pokals. Das Trio bekam bei der Auslosung gestern in Wien lösbare Aufgaben vorgesetzt. Die SG Flensburg-Handewitt trifft auf Maccabi Rishon Le Zion aus Israel und hat dabei im ersten Spiel ebenso Heimrecht wie der TBV Lemgo gegen Buducnost Podgorica aus Montenegro

Leipzig. Als Favoriten gehen die drei deutschen Handball-Bundesligisten in die Spiele der 3. Runde des EHF-Pokals. Das Trio bekam bei der Auslosung gestern in Wien lösbare Aufgaben vorgesetzt. Die SG Flensburg-Handewitt trifft auf Maccabi Rishon Le Zion aus Israel und hat dabei im ersten Spiel ebenso Heimrecht wie der TBV Lemgo gegen Buducnost Podgorica aus Montenegro. Dagegen kann Frisch Auf Göppingen den portugiesischen Vertreter FC Porto/Vitalis zum Rückspiel in heimischer Halle empfangen. Als Termine wurden von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) die Wochenenden 14./15. und 21./22. November festgelegt. "Ich freue mich, den israelischen Abonnement-Meister in Flensburg begrüßen zu dürfen", sagte SG-Geschäftsführer Holger Kaiser. Für Flensburg wird es die erste Reise nach Israel. Die Handballer von Maccabi führen nach vier Spieltagen die israelische Liga an. Bis auf zwei Rumänen besteht der Kader ausschließlich aus Israelis. Zufrieden zeigte sich auch Lemgos Manager Volker Zerbe. "In Podgorica wird eine sicherlich aufgeheizte Stimmung herrschen. Die Fans sind bekanntermaßen sehr frenetisch. Ein Vorteil für uns ist sicherlich, dass wir bereits im Hinspiel für klare Verhältnisse sorgen können", bemerkte der frühere Nationalspieler. "Wir sind Favorit, das wissen wir", erklärte er. Freude kam auch in Göppingen auf: "Porto ist reisetechnisch gut erreichbar, als Gegner nicht zu schwer und als Name auch gut zu präsentieren. Aus unserer Sicht ist das ein sehr gutes Los", sagte FA-Spielleiter Alexander Kolb. Sowohl Porto als auch die Israelis haben das Vordringen in ein Europapokal-Achtelfinale, um das es in der 3. Runde geht, als bisher größte internationale Erfolge angegeben. Die Portugiesen scheiterten vor zwei Jahren im Pokalsieger-Wettbewerb ebenso an Zarja Kaspija Astrachan aus Russland wie die Mannschaft aus Israel in der vergangenen Saison im EHF-Cup. dpa