| 22:25 Uhr

WM in Doha
Kritik an Kamera im Startblock: DLV erreicht Kompromiss

 In die gelben Startblöcke sind sogenannte „upper cameras“ eingebaut, die ein Bild von unten liefern. Foto: Michael Kappeler
In die gelben Startblöcke sind sogenannte „upper cameras“ eingebaut, die ein Bild von unten liefern. Foto: Michael Kappeler
Doha. Die Beschwerde der deutschen Sprinterinnen Gina Lückenkemper und Tatjana Pinto über die Kameras in den Startblöcken bei der Leichtathletik-WM in Doha hat zu einem Erfolg geführt. dpa

Wie der Deutsche Leichtathletik-Verband mitteilte, habe man mit dem Weltverband IAAF einen Kompromiss gefunden. Demnach werden die Bilder der sogenannten „upper cameras“ im TV-Kontrollraum des Khalifa-Stadions, im Fernsehen und auf der Stadion-Videowand erst groß gezeigt, wenn die Athleten im Block sitzen, teilte der DLV mit.

„Es wird nur die finale Blockstellung der Athleten gezeigt“, hieß es weiter. Zudem würden die Videodaten nicht gespeichert und täglich gelöscht. Der WM-Einsatz der neuen Kameras im Startblock ist nur bei den 100 Metern und im Hürdensprint vorgesehen. Die Idee der Startblockkamera sei es, die Kommunikation zwischen Athlet und Zuschauern durch eine neue Eventpräsentation zu verbessern.

Die beiden Sprinterinnen hatten diese Neuheit als „sehr fragwürdig“ kritisiert. „In den knappen Sachen über diese Kamera zu steigen, um in den Block zu gehen, finde ich sehr unangenehm“, begründete Lückenkemper ihren Einwand. Sie und Pinto schieden über 100 Meter im Halbfinale aus.



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